(Veranstaltungs-)Hinweise
Antidiskriminierungsberatung in Gießen
Ort: Queer-feministisches Zentrum Gießen, Neustadt 28 im 1. Stock des Neustädter Tor (neben Müller und dem Kindergarten)
Immer mittwochs, nach Terminvereinbarung
Für einen Termin kontaktiere uns per E-Mail: beratung@antidiskriminierung-mittelhessen.de
Oder telefonisch: 0157 5298 44 32
Veranstaltungen barrierefrei gestalten: Ein Leitfaden für barrierearme, vielfältige und teilhabeorientierte Planung
gefördert durch:
- Hessen
- Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
- Antidiskriminierungsstelle
Unser gemeinsames Ziel ist es, Veranstaltungen so zu denken und zu gestalten, dass sie Diskriminierungen vorbeugen, Zugänglichkeiten fördern und echte Teilhabe ermöglichen. Wir freuen uns sehr, mit dieser Broschüre Organisationen in unseren Netzwerken und der Öffentlichkeit ein praxisnahes Werkzeug für den Weg zum diskriminierungsfreien Veranstalten anbieten zu können.
Wir begegnen dabei einer Erfahrung, die viele teilen: Unsicherheiten gehören dazu. Sie sind kein Hindernis, sondern ein wichtiger Ausgangspunkt. Der Anspruch muss nicht sein, alles jederzeit perfekt zu machen. Entscheidend ist, im Vorfeld bewusst innezuhalten: Welche Perspektiven fehlen? Welche Barrieren bestehen - sichtbar oder unsichtbar? Welche Facetten wurden bislang nicht in Betracht gezogen? Wenn sich im Denken und in der Planung etwas verändert, ist bereits ein großer Schritt getan ‒ hin zu einer vielfältigen, gemeinsamen Teilhabe in der Praxis.
Diese Broschüre versteht sich als Begleitung: Sie lädt zum Ausprobieren ein, macht Mut, Fehler als Lernchancen zu sehen, und ermutigt dazu, mit Betroffenen und Expert*innen ins Gespräch zu gehen. Sie will Orientierung bieten, ohne starr zu sein, und Impulse setzen, die in unterschiedlichen Kontexten weitergedacht werden können.
LSBT*IQ-Netzwerk Südhessen und die AdiNetze Hessen
Kreativangebot
Gemeinsam kreativ sein im Queer-Feministischen Zentrum
Drucken, Gestalten, Vernetzen – Linoldruck & Taschenbedrucken
Wir laden euch zu einem kreativen Nachmittag am 16.07 um 17:30 Uhr ins queer-feministische Zentrum ein!
- 16.07.2026
- 17:30 Uhr
- Queer-feministisches Zentrum
- Linoldruck, Stempel herstellen und Taschen bedrucken
Ort: Queer-feministisches Zentrum Gießen, Neustadt 28 im 1.Stock des Neustädter Tor (neben Müller und dem Kindergarten)
Dyke* March
improve image: be seen with a dyke*!
19. Juli 2026
16:00 Uhr Hauptbahnhof Marburg
Save the Date Jubiläums-Fachtagung des ADiBe Netzwerk Hessen am 04.09.2026
"Fachkräftesicherung in Hessen - eine Herausforderung für die Antidiskriminierungsarbeit?"
- 04.09.2026
- 09:30–16:00 Uhr
- Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, welche Rolle Antidiskriminierungsarbeit für die Gewinnung, Sicherung und Bindung von Fachkräften in einer vielfältigen Gesellschaft spielt.
Freuen Sie sich auf:
• Grußworte u.a. von der hess. Staatsministerin Heike Hofmann und Antidiskriminierungsarbeit
• eine Keynote zum Thema „Antidiskriminierungsberatung als Beitrag zur Fachkräftesicherung“
• Fachworkshops zu aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der Antidiskriminierungsarbeit
• ein Podiumsgespräch zum Thema „Antidiskriminierung als Wirtschaftsfaktor“
• einen musikalischen Ausklang anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des ADiBe Netzwerks Hessen
Die Veranstaltung findet in Anwesenheit der Hessischen Sozialministerin Heike Hofmann sowie der Antidiskriminierungsbeauftragten des Landes Hessen, Berivan Sekerci, statt.
Weitere Informationen
Hessischer Preis für Lesbische Sichtbarkeit 2026
Ab jetzt nominieren! bis zum 24.07.2026
Das Nominierungsformular und weitere Infos unter: Nominierungsformular und weitere Infos
Pressemitteilung Wiesbaden, den 07.07.2026 Landesausländerbeirat verurteilt rassistische Darstellungen beim Grenzgang in Biedenkopf
agah verurteilt rassistische Darstellungen beim Grenzgang in Biedenkopf
Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (agah) verurteilt die beim sogenannten Grenzgang in Biedenkopf weiterhin praktizierten rassistischen Darstellungen und Blackfacing aufs Schärfste. Insbesondere die traditionelle Figur des „Mohrs“, die mit geschwärztem Gesicht und kolonial-rassistischer Symbolik auftritt, ist aus Sicht der agah nicht mit einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft vereinbar.
Der Vorsitzende der agah, Enis Gülegen, erklärt hierzu: „Rassistische Darstellungen dürfen nicht unter dem Deckmantel von Tradition relativiert oder weitergeführt werden. Blackfacing reproduziert koloniale und menschenverachtende Stereotype, die Schwarze Menschen seit Jahrhunderten diskriminieren und entwürdigen. Solche Bilder haben in Hessen im Jahr 2026 keinen Platz.“
Traditionen müssten sich an den Werten einer demokratischen und pluralen Gesellschaft messen lassen. Gerade in Zeiten zunehmender rassistischer und rechtsextremer Tendenzen brauche es klare gesellschaftliche Haltung statt Verharmlosung historisch belasteter Darstellungen. Kultur und Brauchtum dürften niemals auf Kosten der Würde anderer Menschen gepflegt werden.
Gemeinsam mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) positioniert sich die agah klar gegen antischwarzen Rassismus und gegen die Fortführung diskriminierender Darstellungen im öffentlichen Raum. Die Debatte um den Grenzgang zeige, wie wichtig eine kritische Auseinandersetzung mit überlieferten Bildern, Begriffen und Rollen sei.
Tahir Della, Vorstand der ISD, erklärt: „Viele Menschen mit Migrationsgeschichte erleben im Alltag Ausgrenzung und Diskriminierung. Umso wichtiger ist es, dass öffentliche Veranstaltungen ein Zeichen für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt setzen und nicht für rassistische Klischees vergangener Jahrhunderte.“
Die agah fordert die Verantwortlichen des Grenzgangvereins sowie die politisch Verantwortlichen vor Ort auf, diese Darstellungen konsequent zu beenden und eine kritische Aufarbeitung der Tradition einzuleiten. Die agah solidarisiert sich mit allen Menschen, die von rassistischen Darstellungen betroffen sind, und unterstützt die öffentliche Debatte über diskriminierungsfreie Traditionspflege in Hessen.
Jahresbericht 2025 von response.
Der Jahresbericht 2025 von response. Beratung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ist nun veröffentlicht.
"Die AdiNet Buchempfehlung"
In unserer Rubrik "Die AdiNet Buchempfehlung" stellen wir jeden Monat Bücher vor, mal älter, mal brandneu aber auf jeden Fall wichtige Werke für aktuelle Debatten.
Louisa Dellert
Unshame - Wie wir uns von Idealen befreien und den weiblichen Körper wertschätzen
"Ein Manifest gegen den Perfektionszwang
Vor dem Spiegel beginnt für viele der tägliche Kampf: zu dick, zu schlaff, zu faltig, zu unperfekt. Als ehemalige Fitnessinfluencerin kennt Louisa Dellert diesen Blick auf den eigenen Körper. Lange war sie selbst gefangen in Vergleichen und mit der ständigen Frage beschäftigt: Bin ich schön genug? In ihrem Buch will sie herausfinden, wie wir aus diesem Teufelskreis ausbrechen und endlich Frieden mit unserem Körper schließen können.
Wer verdient eigentlich an unserem schlechten Körpergefühl? Und wer entscheidet, welcher Körper „zu viel“ ist? Louisa Dellert begibt sich auf eine Reise durch ihr eigenes Körperbild und schaut sich dabei die perfiden Mechanismen an, mit denen Schönheitsindustrie und Patriarchat Frauen systematisch verunsichern. Mit schonungsloser Ehrlichkeit und Empathie versucht sie zu verstehen, wie absurde Schönheitsnormen entstehen und warum Männer anders bewertet werden als Frauen. Ihr Buch ist der Versuch, den eigenen Körper endlich als das zu sehen, was er ist: ein Zuhause. Persönlich, aufklärerisch und voller Hoffnung: Ein Buch, das umarmt – und das System beleuchtet, das uns krank macht."
Quelle: Unshame - Paperback | ULLSTEIN
Asha Hedayati
Die stille Gewalt - wie der Staat Frauen alleinlässt
"Der einsame Weg aus der Gewalt
Gewalt gegen Frauen ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit, sie hat sich in den letzten Jahren noch einmal deutlich verschärft. Asha Hedayati, Anwältin für Familienrecht, beschreibt in ihrem Buch, wie der Staat die betroffenen Frauen alleinlässt, und zeigt auf, was sich ändern muss, damit die zuständigen Institutionen wirklich den Schutz bieten, den sie leisten sollten. Die Autorin macht immer wieder die Erfahrung, dass die staatlichen Strukturen Frauen nicht nur unzureichend vor Gewalt schützen, sondern sogar selbst Teil eines gewaltvollen Systems sind. Partnerschaftsgewalt ist wie ein blinder Fleck bei Familiengerichten, Polizei und Jugendämtern, in Sorge- und Umgangsrechtsverfahren. Dabei ist jede vierte Frau ist einmal in ihrem Leben von Gewalt in ihrer Partnerschaft betroffen; mit großer Sicherheit haben wir alle im Bekannten- und Freundeskreis sowohl Betroffene als auch Täter."
Quelle:
Die stille Gewalt - Asha Hedayati | Rowohlt Verlag
"Die AdiNet-Podcast-Empfehlung"
In unserer Rubrik "Die AdiNet-Podcast-Empfehlung" stellen wir Podcasts vor. Dieses Mal:
Deutschlandfunk Kultur
Barrierefreie Clubs - Inklusion auf der Tanzfläche
"Die Techno-Influencerin Felize Fiedler ist auf den Rollstuhl angewiesen und fordert mehr Inklusion in der Clubszene. Betreiber von Clubs verweisen zwar gerne auf Awarenesskonzepte, doch vielerorts fehlen Rampen, Aufzüge und Rückzugsräume."
Quelle:
Clubkultur: Wie Inklusion auf der Tanzfläche gelingen kann
(Stellen-)Ausschreibung
Projektleitung (m/w/d/k.A.) in Vollzeit
Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) sucht, vorbehaltlich der Projektfinanzierung, zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 1.8.2026 eine*n Projektreferent*in (39 Wochenstunden, angelehnt an TvÖD 12) für das Projekt “Pass(t) genau - Beratungsnetzwerk für Einbürgerung - Modellregion Hessen”
Der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) ist der bundesweite Zusammenschluss der Landesorganisationen kommunaler Integrations-, Migrations- und Ausländerbeiräte. Der BZI sieht seine Rolle darin, Sichtweisen aus dem Blickwinkel eines parteiübergreifenden, überethnischen und überkonfessionellen Verbandes einzubringen, mit dem Augenmerk auf die gerechtere gesellschaftspolitische Teilhabe aller Migrant*innen in allen Bereichen. Projektträger ist der Förderverein des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrats e.V. (VR 19483 B), der gemeinnützige Zwecke verfolgt.
Mit dem Projekt “Pass(t) genau - Beratungsnetzwerk für Einbürgerung” erweitert der BZI in drei Modellregionen eine niedrigschwellige Beratungsstruktur für Einbürgerungsinteressierte (u.a. durch Einbürgerungslots*innen, Antragsberatung und -begleitung u.v.m.) Darüber hinaus fördert das Projekt durch die Organisation und Durchführung regelmäßiger Austausch- und Vernetzungstreffen den überregionalen Transfer von Wissen, Informationen und Erfahrungen.
Die Beschäftigung erfolgt mit 39 Wochenstunden zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 1.8.2026, vorbehaltlich Zuwendungsbescheid. Der Dienstort ist in Wiesbaden (Geschäftsstelle agah). Die Stelle ist auf den Projektzeitraum [01.07.2026 - 31.12.2026] befristet. Eine Weiterbeschäftigung über die Projektlaufzeit hinaus wird angestrebt.
Allgemeine Angaben zur Stelle Stellenbezeichnung:
- Projektleitung Modellregion Hessen
- Arbeitgeber: Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat e. V. (BZI)
- Projekt: Bundesprojekt – Modellregion Hessen
- Arbeitszeit: 39 Stunden pro Woche (1,0 VK)
- Eingruppierung: TVöD EG 12 (1-2)
- Beschäftigungszeitraum: 01.07.2026 bis 31.12.2026
- Dienstort: Hessen, Geschäftsstelle der agah
Aufgaben
- Gesamtverantwortung für die operative Umsetzung des Projekts in Hessen.
- Planung und Durchführung von Projektmaßnahmen [Round-Tables, Bildungsreisen, Schulungen etc.]
- Steuerungsaufgaben in der Modellregion
- Koordination von Projektmanagementaktivitäten, Ressourcen und Informationen
- Budgetverwaltung, Projektdokumentation und Überwachung der (Teil-)Ergebnisse des Projekts
- Kommunikation und Zusammenarbeit als zentrale Ansprechpartner*innen für die Einbürgerungsinteressierten, die Lots*innen und interessierten Personen, Beiratsmitglieder, für die Verwaltung (EBH) und weitere Behörden in der Region
- interne Kommunikation und Abstimmung mit Bundprojektleitung
- Gewinnung, Beratung/Betreuung und Unterstützung von Lots*innen
Ihr Profil
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (in den Bereichen Public Policy, Politik- und Verwaltungswissenschaften, Migrations-, und/oder Sozialwissenschaften mit einem Schwerpunkt auf kommunale Politik bzw. ähnliche relevante Studiengänge)
- Erfahrung/ Vorkenntnisse in öffentlich-finanzierter Projektarbeit vorzugsweise mit kommunal- und migrationspolitischem Bezug
- Gewissenhafte und eigenständige Arbeits- und Teamfähigkeit
- Kenntnisse über kommunale Verwaltungsstrukturen von entsprechende Modellregion
- Erfahrung mit digitalen Werkzeugen (Social Media, WordPress) sowie Microsoft-Office Anwendungen
- Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- hohe Kommunikationsfähigkeiten in deutscher Sprache in Wort und Schrift
- Motivation und Bereitschaft zu Dienstreisen und flexible Arbeitszeiten (bspw. an Wochenenden)
- Kenntnisse oder Erfahrung in der Netzwerkarbeit, Mentoring und Empowerment
- Organisationstalent, selbständige und teamorientierte Arbeitsweise
Unser Angebot:
- Abwechslungsreiche und sinnstiftende Arbeit in einer bundesweiten politischen Interessenvertretung in enger Koordination mit dem Landesverband Hessen
- Flexible Einteilung der wöchentlichen Arbeitszeit und Urlaubsanspruch gemäß Bundesurlaubsgesetz
- Vergütung angelehnt an TVöD 12 (Einstufung 1-2)
- eine kollegiale und freundliche Arbeitsatmosphäre mit viel Gestaltungsspielraum für Ideen und den eigenständigen Aufgabenbereich
- spannende Einblicke in gesellschaftspolitische Debatten und Projektarbeit
- zentraler Arbeitsort in der Geschäftsstelle der agah in Wiesbaden
Bewerbungsprozess
Ihre aussagekräftige Bewerbung (inkl. Motivationsschreiben, tabellarischem Lebenslauf, Zeugnisse, Referenzen/Arbeitszeugnisse) senden Sie bitte in elektronischer Form bis 21.07.2026, zusammengeführt in einer PDF-Datei und unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittsdatums, an: Guelegen@bzi-bundesintegrationsrat.de .
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Enis Gülegen unter der angegebenen E-Mail Adresse.
Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von Menschen mit eigener/familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte, People of Colour und Schwarzen Menschen, Menschen mit Behinderungen und/oder weiteren Vielfaltsmerkmalen. Wir fördern die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und Lebensformen.
Stellenausschreibung: Minijobber*in für Öffentlichkeitsarbeit
Ort: Frankfurt am Main
Stellenumfang: Minijob (4 Stunden/Woche)
Vertrag: Befristet
Bewerbungsfrist: 24.07.2026
Vergütung: 275€/Monat
Über „Hessen ist geil!“ und die AIDS-Hilfe Hessen
Zur Unterstützung des Präventionsprojekts „Hessen ist geil!“ ist im Team der AIDS-Hilfe Hessen ab sofort eine Stelle als Minijobber*in für Öffentlichkeitsarbeit zu besetzen. Als Landesverband der hessischen Aidshilfen leistet die AIDS-Hilfe Hessen organisatorische Arbeit zur Unterstützung ihrer neun regionalen Mitgliedsorganisationen. Der Schwerpunkt der Aidshilfen-Arbeit besteht darin, sich für Personengruppen einzusetzen, die von HIV besonders betroffen sind. So ist der Landesverband auch Träger des Projekts „Hessen ist geil!“, das sich für die sexuelle Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe queerer Menschen einsetzt. Hierfür organisiert das Projekt Veranstaltungen, entwirft Informationsmaterialien und unterstützt relevante Vorhaben im Verband und darüber hinaus.
Aufgaben
- Erstellen digitaler Inhalte und Printmedien.
- Erstellen von Flyern, Broschüren, Postern und anderen Printmaterialien.
- Verfassen von Redaktionsplänen und Verwaltung der Social Media-Präsenzen des Projekts.
- Produktion und Bearbeitung audiovisueller Beiträge wie Podcast- und Videoformate.
- Erstellung visueller Konzepte für Projektvorhaben.
- Unterstützung beim bevorstehenden Rebranding des Projekts „Hessen ist geil!“.
- Kommunikation und Zusammenarbeit mit externen Dienstleister*innen.
Profil
- Durch berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeiten erworbene Erfahrungen in den folgenden Bereichen sind erwünscht: Grafikdesign, Fotografie, Bildbearbeitung, Videoproduktion, Audioproduktion, journalistische Recherche- und Textarbeit sowie Social Media- und Content-Management.
- Sicherer Umgang mit Social Media-Plattformen wie TikTok, Instagram, YouTube und Facebook.
- Akzeptierende Haltung gegenüber den Lebensweisen queerer Personen und weiterer Zielgruppen der Aidshilfen.
- Eigene Betroffenenkompetenz als Person, die mit HIV lebt, der queeren Community angehört und/oder einen Migrationshintergrund hat, ist von Vorteil.
Wir bieten
- Mitarbeit in einem diversen und engagierten Team.
- Sinnstiftende, abwechslungsreiche Arbeit zur Unterstützung gesellschaftlicher Minderheiten.
- Einen gut erreichbaren Arbeitsplatz im Frankfurter Nordend.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung sowie Fragen zur ausgeschriebenen Stelle ausschließlich per E-Mail an das Team der AIDS-Hilfe Hessen: bewerbung@aids-hilfe-hessen.de. Die Bewerbungsfrist ist der 24.07.2026. Wir bitten um Verständnis, dass eine Übernahme von im Rahmen des Bewerbungsverfahrens entstehenden Kosten leider nicht erfolgen kann.
Pflegefachkraft (m/w/d)
Wir suchen eine Pflegefachkraft (m/w/d) für unser neues inklusives Wohnprojekt
Auf Wunsch mit eigenem Apartment in der inklusiven Hausgemeinschaft.
- Ab sofort
- Voll- oder Teilzeit
- Jetzt bewerben!
Stellenanzeige – Pflegefachkraft (m/w/d)
Werde Teil von etwas Neuem
Vielfalt Wohnen ist ein neues inklusives Wohnprojekt, dass Menschen mit und ohne Behinderung ein selbstbestimmtes Leben in einer kleinen, familiären Gemeinschaft ermöglicht.
Bei uns steht nicht der klassische Pflegealltag im Vordergrund, sondern Teilhabe, Beziehungen und gemeinsames Leben. Wir begleiten unsere Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag, bei Freizeitaktivitäten und auf ihrem individuellen Lebensweg.
Auf Wunsch bieten wir dir ein modernes 45 Quadratmeter großes Apartment mit eigenem Bad und Küchenzeile. Ideal, wenn du wohnen und arbeiten unkompliziert miteinander verbinden möchtest.
Was dich bei uns erwartet:
- Ein neues Projekt, dass du aktiv mitgestalten kannst
- Arbeiten in einer kleinen Hausgemeinschaft (nur 4 Bewohner mit Behinderung)
- Zeit für Menschen statt Zeitdruck wie in klassischen Einrichtungen
- Ein Alltag, der mehr ist als Pflege: Ausflüge, Gespräche, Gemeinschaft
- Enge Zusammenarbeit in einem kleinen, engagierten Team
Deine Aufgaben:
- Pflegerische und individuelle Unterstützung im Alltag
- Begleitung bei Freizeitaktivitäten, Terminen und sozialen Kontakten
- Förderung von Selbstständigkeit und Teilhabe
- Dokumentation und fachliche Verantwortung
- Mitgestaltung des gemeinschaftlichen Lebens
Das bringst du mit:
- Abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft
- Freude daran, Menschen ganzheitlich zu begleiten, nicht nur pflegerisch
- Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist
- Lust, ein neues Projekt aktiv mit aufzubauen
- Bereitschaft zur Arbeit im 3-Schicht-System (Früh-, Spät- und Nachtdienst) oder überwiegend im Nachtdienst
Haben wir dein Interesse geweckt?
Wenn du Teil unserer neuen inklusiven Hausgemeinschaft werden möchtest, freuen wir uns auf Deine Bewerbung und darauf, dich kennenzulernen!
Wenn du mehr über uns erfahren möchtest, besuche gerne unsere Internetseite unter www.vielfalt-wohnen.de
Bei Rückfragen steht dir unsere Projektleitung Carolin Ritter unter der Telefonnummer 0151 50711604 oder per E-Mail an c.ritter@vielfalt-wohnen.de gerne zur Verfügung.
Alle Informationen unter www.vielfalt-wohnen.de
Kontakt:
Carolin Ritter
Telefon: 0151 50711604
E-Mail: c.ritter@vielfalt-wohnen.de
Ideen, Vorschläge, Informationen ...
Unser Netzwerk lebt von Ihrem Mitwirken. Lassen Sie uns gerne Ideen, Veranstaltungshinweise etc. zukommen. Wir wollen Sie und Ihre Projekte unterstützen, Ihre Reichweite erhöhen und vielleicht zuvor noch unbekannte Akteur*innen bekannt machen und vernetzen.
AdiNet Mittelhessen
AdiNet Mittelhessen ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen, die durch die Antidiskriminierungssstelle in Wiesbaden gefödert werden.
Unser Ziel ist der Zusammenschluss und die Kooperation möglichst vieler Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit in der Region Mittelhessen.
Gemeinsam wollen wir Diskriminierung sichtbar machen und ihr entgegen treten.
Das Projekt AdiNet Mittelhessen wird getragen vom Landkreis Gießen und gefördert durch die Hessische Antidiskriminierungsstelle beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.
Social Media
AdiNet Mittelhessen ist bei...
Trotz sorgfältiger Prüfung können die Herausgeberinnen dieses Newsletters nicht für alle Inhalte von angekündigten und verlinkten Beiträgen, Veranstaltungen und Websites die Verantwortung übernehmen.
Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.
Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. wurde im Jahr 2019 in Gießen an der Lahn gegründet, mit dem Ziel, ein Netzwerk für Engagierte und Interessierte im Bereich der „Antidiskriminierung“ zu etablieren, um das Bewusstsein über Benachteiligungsformen und das Wissen über wirksame Gegenstrategien gemeinsam in die Breite zu tragen. Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. reagiert auf den Bedarf einer horizontal und mehrdimensional ausgerichteten Antidiskriminierungsarbeit. Er macht es sich zur Aufgabe, in regionaler und interkommunaler Zusammenarbeit ein niederschwelliges und wohnortnahes Unterstützungsangebot für Menschen in der Region Mittelhessen zu schaffen, die von Diskriminierung betroffen und bedroht sind, um sie zu ermutigen und in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken (Empowerment).