Hiermit erhalten Sie unseren  Newsletter für Juli 2023 – herausgegeben von AdiNet Mittelhessen und dem Verein Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.

Wir freuen uns über die Beteiligung Interesse an unserem gemeinsamen Anliegen der Antidiskriminierungsarbeit.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Veranstaltungshinweise und weitere Informationen:

Konzert

Die Initiative Demenzfreundliche Kommune - Stadt und Landkreis Gießen e.V. fördert durch Aufklärungsarbeit das Verständnis für Menschen mit Demenz und deren Angehörige in der breiten Öffentlichkeit und unterstützt die Rechte der Menschen mit Demenz.

Die Initiative lädt ein zu einem Konzert:
Sonntag, den 16. Juli 2023 um 11:00 Uhr
Ort: Kleines Haus, Theater

ANDERS SINGEN!
Chor für Menschen mit Demenz, Angehörige,
Pflegekräfte und alle, die gerne singen.
Singen macht Freude, verbindet, entlastet und stärkt!

Mit:
Anne-Elise Minetti (Conférencieuse), Christian Keul (Klavier),
Burkhard Mayer (E-Bass), Markus Reich (Percussion)
Leitung:Marion Bathe

 

KFZ MARBURG IN KOOPERATION MIT DER UNIVERSTTÄTSSTADT MARBURG

FLUZZ FESTIVAL

ACE-CATT-SKOFI

ZUZU-KLABAUTERFRAU

+MEHR

22.JULI-KFZ MARBURG

FLINTA* ON STAGE

DRINNEN & DRAUßEN-AB 16 UHR+AFTERPARTY

Das ersten Fluzz Festival wird durch die Universitätsstadt Marburg in Kooperation mit dem KFZ Marburg e.V. am Samstag, den 22. Juli 2023, veranstaltet. Die Organisator*innen freuen sich sehr, Frauen und queere Künstler*innen auf die Bühne zu bringen, ihre Musik zu feiern und gemeinsam in den Sommer zu starten. Für das Publikum gilt: All genders welcome! <3

MIT: Ace Tee (RnB / Hip Hop), CATT (Pop) und Skofi (Rap) sowie Klabauterfrau (House / Tech House / Nu Disco), Zuzu (House / Deep House / Techno), DJ Janeway (Liquid Drum & Bass, HipHop) und viele mehr.

Außerdem wird es Aktionsstände und natürlich auch etwas zu Essen geben. Los geht's um 16.00 Uhr im KFZ Marburg e.V. (drinnen und draußen, Biegenstraße 13 in Marburg), ab 22.00 Uhr findet die Afterparty statt.

Tickets

Vergünstigte Tickets gibt es für 24 € (begrenztes Kontingent). Der reguläre Vorverkaufspreis beträgt 30 € bzw. an der Tageskasse 40 €.

Weitere Informationen & Tickets: fluzzfestival | Instagram | Linktree

 

Wanderausstellung:

„Wo hatte man eine solche Entwürdigung verdient? So begegnet man keinem Vieh.“

-Mittelhessische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück

Ausstellungseröffnung:

Mittwoch, 26.7. 19 Uhr im ZiBB Gießen, Hannah-Arendt-Straße 10,

35394 Gießen

Die Ausstellung macht sichtbar, dass das Frauenkonzentrationslager im brandenburgischen Ravensbrück trotz der geografischen Entfernung eine große Bedeutung für die lokale mittelhessische Geschichte hat: Denn Frauen aus Gießen und Umgebung wurde im Nationalsozialismus nach Ravensbrück deportiert. Den Geschichten einiger dieser Frauen geht diese Ausstellung nach.

Lehramtsstudierende der JLU Gießen recherchierten unter der Seminarleitung von Soziologin Randi Becker im Sommersemester 2022 zu ausgewählten Biografien dieser Frauen, die in Mittelhessen geboren wurden oder hier gelebt haben und im Laufe des Nationalsozialismus in Ravensbrück inhaftiert waren. Teils sind sie dort oder in anderen Konzentrationslagern gestorben, teils überlebten sie den Nationalsozialismus. Aus diesen Recherchen sind 12 Frauenportraits und ein Männerportrait entstanden, die unterschiedlichste Verfolgungsgeschichten abbilden.

Der Druck der Ausstellung wurde durch Förderung des Kulturamts der Stadt Gießen sowie der Gießener Hochschulgesellschaft ermöglicht.

Stationen und Rahmenprogramm der Ausstellung:

26.Juli-19.August: ZiBB Gießen

Mittwoch, 26.Juli, 19 Uhr : Ausstellungseröffnung

Mit Podiumsgespräch zwischen Randi Becker, den beteiligten Studierenden und Matthias Heyl, pädagogischer Leiter der Gedenkstätte Ravensbrück

 

Veranstaltet und gefördert durch:

Partnerschaftsverein Gießen-Netanya e.V.

ZiBB

Deutsch-Israelische Gesellschaft E.V.

Arbeitsgemeinschaft Gießen

 

Mittwoch, 2.+9.August, je 19 Uhr, walk, chill and talk

Möglichkeiten des individuellen Ausstellungsbesuch+ chill and talk mit Randi Becker und den Ausstellungsmacherlnnen bei Kaltgetränken

10.September,15 Uhr.Stadtspaziergang Gießener Frauen im NS

mit MdL Nina-Sommer

29.September bis 26 November. Oberhessisches Museum

Donnerstag, 28 September, 19 Uhr: Ausstellungseröffnung im Neytanya-Saal/Oberhessisches Museum

 

Vortragsreihe im Museum, je 19 Uhr:

5.10.2023: Die Rolle der Gestapo Gießen im Nationalsozialismus Helene Rist

19.10.2023: Frauen als Aufseherinnen in Ravensbrück Leonie König

2.11.2023: Die Verfolgung von Jenischen und Sintizze in Gießen Michelle Damm

16.11.2023: Jüdische Lokalgeschichte recherchieren, am Beispiel der Familie Wertheimn Lara Budesheim und Jens Hausner

21.11.2023: Die Verfolgung von Frauen als „Asoziale“ und „Berufsverbrecherin“ am Beispiel von Elise S. Anna Katharina Liebe

 

Vorschau 2024:

Im Winter tourt die Ausstellung durch verschiedenen Schulen in Mittelhessen.

April 2024: Stadtbibliothek Wetzlar mit dem Kulturamt

6-12.5.2024: Junity Friedberg mit der Antifaschistischen Bildungsinitiative e.V.

Sommer 2024: Frauenkulturzentrum Gießen

Informationen zur Ausstellung, sowie aktualisierte Informationen zu allen Terminen und Standorte finden Sie unter: https://randibecker.org/ausstellung-mittelhessische-frauen-im-kz-ravensburck/

Sie möchten die Ausstellung an Ihre Schule oder Ihrer Institution zeigen?

Melden Sie sich gerne unter : randibecker@gmx.de

Ein herzliches Willkommen in die Runde. Wir freuen uns, Euch zur folgenden Veranstaltung am 31.August 2023 einladen zu dürfen. Viel Vergnügen.

 

Atina+

Geschlechtliche Diversität im Alter.

Offener queerer Treff für trans*, inter*, nicht – binäre und a*Menschen im Alter.

Erstes Treffen:

31.08.2023

18:00-20:00 Uhr

Diezstraße 8 in Gießen

Atina+ -geschlechtliche Diversität im Alter

Offener queerer Treff trans* , inter*, nicht binäre und a* Menschen im Alter

Alter definiert dank unserer Gesellschaft Grenzen. Grenzen der Machbarkeit. Grenzen der Verbundenheit. Alter wird in seiner Höhe und Beschaffenheit aber von mehr definiert als nur der Zeit.

Alte Queers erleben ihre Biografie oft in sehr besonderen Situationen zwischen sich und ihre Umwelt. Ob es ein (scheinbar) spätes Outing ist oder ob es Konsequenzen daraus sind , dass Altern und Queersein eine spannende Mischung für und bereithält. Es gibt genug Gründe einen offenen Austausch für Euch  zu diesen Themen anzubieten.

Der Treff „Atina“ ist ein Gruppenangebot vom Kompetenzzentrum für Transidentität und Diversität (KTD) und dem Hausschildzentrum (HZ). Die Veranstalter*innen definieren in diesem Rahmen Alter mit 60 Jahren. Da aber besonders für queere Lebensweit Alter oft noch sehr individuell wirkt, wünschen wir uns von Dir, dass Du selbst entscheidest , ob das Angebot Dich anspricht , auch über die Altersgrenze hinweg.

Der Treff ist dementsprechend auch grundsätzlich alle Queers offen. Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt ist das , was uns verbindet ; auch im Alter.

Wann: 1 Treff am 31.08.2023, von 18:00 bis 20:00 Uhr.

Wie oft: Der Plan ist , das Treffen ab Oktober jeden ersten Donnerstag im Monat von 18:00 bis 20:00 Uhr anzubieten.

Wo: Im Hauschildzentrum , in der Diezstraße 8, 35390 Gießen.

Wer: Momentan bis zu acht Teilnehmer. Die ersten Treffen werden moderiert. Der Empfang im Haus und das Büro KTD sind in der Zeit besetzt.

Wie: Wenn möglich per Anmeldung über Mail an : judit.grimm@dgti.org

 

TRANSIDENTITÄT UND NICHTBINARITÄT IN DER THERAPEUTISCHEN BEGLEITUNG

FÜR PSYCHOTHERAPEUT*INNEN AUS DEM MITTELHESSISCHEN RAUM

FREITAG, 10.NOVEMBER,13:00-18.00 UHR

Die Gesundheitsversorgung für tin+ Personen (trans*, inter* und nicht-binär) ist von Ort zu Ort oder Region zu Region unterschiedlich. Gerade in Mittelhessen fehlt es nach wie vor an einer guten Anbindung insbesondere zu Psychotherapeut*innen. Das wollen wir ändern !

Das KTD und das LSBT*IQ-Netzwerk Mittelhessen in Gießen führen in Kooperationen mit dem Psychotherapeuten Jean Thierschmidt eine Fortbildung durch, die sich speziell an Therapeut*innen aus dem Mittelhessischen Raum richtet. Ziel der Fortbildung ist es, das Wissen über trans *Themen zu erweitern und somit die Gesundheitsversorgung von tin* Personen zu verbessern.

Themen werden sein:

  • Grundlagen zu trans*, inter* und nicht binär
  • Die therapeutische Begleitung von tin+ Personen inklusive praktische Tipps zu Indikationsschreiben und Therapieberichten
  • Einordnung und Bewertung unterschiedlicher Wissensquellen zum Thema

Zudem sollte es Zeit zum Austausch und der gegenseitigen Vernetzung geben.

Die Fortbildung findet am Freitag, 10.11.2023 von 13:00-18:00 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 55,00€ pro Person, vorzugsweise aus dem Mittelhessischen Raum. Für die Veranstaltung werden sechs Fortbildungspunkte vergeben. Eine Anmeldung erfolgt über folgende Mailadresse: k.kaus@hauschildhaus.de. Nach Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen zur Zahlung des Teilnahmebetrags und zum Veranstaltungsort.

Eine Veranstaltung des LSBT*IQ Netzwerk Mittelhessen und des KTD Gießen gefördert aus den Mitteln des Hessischen Aktionsplan und Vielfalt.

 

Verfolgt nach §151 Strafgesetzbuch-DDR?

 

Antragsfrist verlängert bis 21.Juli 2027

Verfolgt nach §151 Strafgesetzbuch-DDR?

Beantragen Sie eine Entschädigung.

Wir helfen Ihnen gerne vertrauensvoll weiter.

 

Worum geht es?

Einvernehmlich homosexuelle Handlungen waren in der Bundesrepublik Deutschland bis 1994 und in der DDR bis 1989- in verschiedenen Zeitabschnitten und unterschiedlich stark ausgeprägt- nach den §§175,175a des Strafgesetzbuchs und §151 des Strafgesetzbuchs der DDR strafbar. Aus heutiger Sicht verstößt dieses Verbot gegen die Menschen- und Grundrechte.

Der Gesetzgeber hat deshalb 2017 alle strafrechtlichen Urteile aufgehoben und damit alle Betroffenen rehabilitiert. Für ihre Verurteilung und eine erlittene Freiheitsentziehung können sie seitdem eine Entschädigung beim Bundesamt für Justiz (BfJ) beantragen. Grundlage ist das „Gesetz zur strafrechtlichen Rehabilitierung der nach dem 8. Mai 1945 wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilten Personen“ (StrRehaHomG).

Aber auch ohne Verurteilung wurde massiv in die Grundrechte der Betroffenen eingegriffen: durch Ermittlungsverfahren, Untersuchungshaft oder eine sonstige Unterbringung. Allein die Existenz der Strafvorschriften und die damit verbundene Stigmatisierung konnte zu außergewöhnlichen Beeinträchtigungen führen. Das betrifft wirtschaftliche, berufliche, gesundheitliche oder sonstige Nachteile. Diese Nachteile können aufgrund einer Richtlinie seit 2019 vom BfJ ebenfalls entschädigt werden.

 

Was wird entschädigt?

Die Geldentschädigung beträgt

  • 3.000 Euro für jede Verurteilung,
  • 1.500 Euro für jedes angefangenes Jahr Freiheitsentziehung,
  • 500 Euro für ein eingeleitetes Ermittlungsverfahren und
  • 1.500 Euro einmalig für außergewöhnlich negative Beeinträchtigung. Die Beeinträchtigungen müssen mit dem strafrechtlichen Verbot einvernehmlicher homosexueller Handlungen im Zusammenhang stehen.

Die Entschädigungen sind nicht als Schadenersatz zu verstehen. Es geht darum, gesellschaftliche Solidarität zu zeigen. Deshalb handelt es sich der erlittenen Beeinträchtigung.

Sie können bis zum 21. Juli 2027 beim BfJ einen Antrag auf Entschädigung stellen.

Das BfJ stellt Ihnen dafür Antragsformulare zur Verfügung.

oder

  • auf Anfrage per Post

 

Welche Nachweise benötige ich?

Nachweise einer Verurteilung:

  • Durch eine Ausfertigung des aufgehobenen Urteils (wenn noch vorhanden)

Oder

  • durch eine von der Staatanwaltschaft ausgestellte Rehabilitierungsbescheinigung. Rufen Sie uns gerne an, wenn Sie dabei Hilfe brauchen.

Nachweis der Zeiten einer Freiheitsentziehung:

  • durch Dokumente über verbüßte Haftzeiten (wenn noch vorhanden)

oder

  • eine eidesstattliche Versicherung (die ist im Antragsformular enthalten).

Nachweis für

  • ein Ermittlungsverfahren gegen Sie,
  • eine Untersuchungshaft,
  • eine sonstige vorläufige Freiheitsentziehung

oder

  • eine außergewöhnliche negative Beeinträchtigung:
  • durch Unterlagen (wenn noch vorhanden)

oder

  • durch eine glaubhafte Versicherung (diese ist im Antragsformular enthalten)

Wir helfen Ihnen gerne. Besuchen Sie unsere Internetseite, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Bundesamt für Justiz 

Referat III 6

53094 Bonn

Telefon: 0228 99 410-40

Telefax: 0228 410-5050

E-Mail: rehabilitierung@bfj.bund.de

www.bundesjustizamt.de/rehabilitierung

 

Stellungnahme zur geplanten Einstufung der Republik Moldau als “Sicheren Herkunftsstaat“

Roma Center / Roma Antidiscrimination Network

“Die geplante Einstufung der Republik Moldau als „Sicherer Herkunftsstaat“ ist aus historischen und humanitären Gründen abzulehnen. Wir betrachten diese Maßnahme als weiteres Beispiel für Symbolpolitik auf kosten flüchtender Roma, um einer flüchtlingsfeindlichen Stimmung in Deutschland entgegen zu kommen. Diese Maßnahme wird keine nennenswerte Auswirkung auf die Gesamtzahl der nach Deutschland flüchtenden Menschen haben. Wir befürchten allerdings, dass die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Roma in Deutschland und in Moldau verstärken wird, und dass die mit der Einstufung einhergehende Einführung einer von der Realität losgelösten gesetzlichen Vermutung rechtstaatlicher Verhältnisse die Geltendmachung von Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen im Asylverfahren erschweren oder verunmöglichen. Schließlich weisen wir darauf hin, dass die Maßnahmen in direkten Wiederspruch zu den Empfehlungen der Unabhängigen Kommission Antiziganismus (UKA) steht.“

Quelle: https://ran.eu.com/stellungnahme-zur-geplanten-einstufung-der-republik-moldau-als-sicheren-herkunftsstaat/

 

Artikel: Stütze für psychisch Erkrankte Bei Genesungsbegleitern wird Makel zur Chance

Menschen, die selbst eine psychische Erkrankung haben, können sich in die Probleme anderer Betroffener oft gut hineinversetzen. Sie sind deshalb gefragte Expertinnen und Experten bei der Begleitung von Personen, die sich in einer psychischen Krise befinden.

Stütze für psychisch Erkrankte: Bei Genesungsbegleitern wird Makel zur Chance - n-tv.de

 

Die AdiNet Buchempfehlung

In unserer Rubrik "Die AdiNet Buchempfehlung" stellen wir jeden Monat Bücher vor, mal älter, mal brandneu aber auf jeden Fall wichtige Werke für aktuelle Debatten.

 

Mohamed Amjahid:

Der weiße Fleck

Eines der wichtigsten Sachbücher unserer Zeit: „Eine Anleitung zu antirassistischem Denken“

In „Der weiße Fleck“ zeigt Mohamed Amjahid die blinden Flecken unserer weißen Mehrheitsgesellschaft auf und erklärt, wie man es besser machen kann.  

Niemand möchte sich rassistisch verhalten. Viele tun es trotzdem. In „Der weiße Fleck“ deckt der Journalist Mohamed Amjahid die Strukturen des Alltagsrassismus in Deutschland auf. Denn Diskriminierung ist auch dort, wo man sie vielleicht nicht vermutet und gerade weiße, privilegierte Personen, erklärt Amjahid, verhalten sich oft – ohne es zu wollen – verletzend.  

Schonungslos entlarvt Amjahid in seinem fesselnden Sachbuch die Strukturen einer Gesellschaft, in der Privilegien darin bestehen, dass sie für die Privilegierten nahezu unsichtbar sind, während die anderen umso mehr unter ihnen leiden. Eindringlich und überraschend humorvoll macht Amjahid diese blinden Flecken unserer Gesellschaft sichtbar.

Mehr als bloße Anklage ist „Der weiße Fleck“ deshalb auch eine Einladung, eigene Privilegien zu hinterfragen und den eigenen Rassismus wieder zu verlernen.

Zum Buch:

Der weiße Fleck von Mohamed Amjahid | PIPER

 

Hengameh Yaghoobifarah: 

Habibitus

Wer unsere Gegenwart verstehen will, muss die Texte von Hengameh Yaghoobifarah lesen

Mit einem Vorwort von Fatma Aydemir

Rechter Terror, Rassismus unter Linken, Rape Culture, fades Essen und schlechtes Netz: Seit 2016 legt Hengameh Yaghoobifarah in der taz-Kolumne »Habibitus« schonungslos den Finger in die Wunden »deutscher Leitkultur«. Yaghoobifarah offenbart, warum Crocs stylisch, Kinderlosigkeit verheißungsvoll und Dumplings das Rezept für Weltfrieden sein können. Mit Witz, Haltung und untrüglichem Gespür für die relevantesten Themen unserer Zeit stellt Hengameh Yaghoobifarah vermeintliche Gewissheiten infrage und entlarvt, was in Deutschland alles schiefläuft – egal ob es um Körper, Kapitalismus oder Kartoffeln geht. Dieser Band bündelt die prägnantesten Beiträge einer Stimme, die aus der öffentlichen Debatte nicht mehr wegzudenken ist.

»In diesem Land witzig zu sein, ist gar nicht so einfach, besonders wenn es auf Kosten der satten, bürgerlichen, weißen Dominanzkultur geht. Hengamehs Texte sind charmant, politisch stabil und zum Schreien komisch.« Fatma Aydemir

Zum buch: Habibitus | Hengameh Yaghoobifarah | Blumenbar (aufbau-verlage.de)

 

Die AdiNet-Podcast-Empfehlung

In unserer Rubrik "Die AdiNet-Podcast-Empfehlung" stellen wir von Zeit zu Zeit Podcasts vor. 

Dieses Mal:

Hörspiel und Feature

Rumänische Arbeitende in Fleischbetrieben
Nach der Arbeit hängen die Kleider ihre Menschen auf

2020 brachte Covid rumänische Beschäftigte beim Fleischkonzern Tönnies in die Schlagzeilen. Nach kurzer Zeit war das Medieninteresse wieder erloschen. Dieses Feature lässt sie zu Wort kommen: kein Werksreport, sondern Begegnungen mit Menschen

Zum Podcast:  Rumänische Arbeitende in Fleischbetrieben - Nach der Arbeit hängen die Kleider ihre Menschen auf (hoerspielundfeature.de)

 

Hör mal Marburg

Marburg im Juli

In dieser Folge hörst du die neuesten Infos aus den Pressemitteilungen der Stadt Marburg sowie eine Auswahl an Tipps für Kulturveranstaltungen

Zum podcast: Hör mal Marburg – Der Podcast der Universitätsstadt Marburg (hoermalmarburg.de)

 

Aktuelle (Stellen-) Ausschreibung:

Zwei Werkstudent*innen aus dem fachbereich Sozialwesen

Die proCommunitas GmbH Fulda ist ein innovatives Unternehmen, das im Auftrag der Stadt Fulda Dienstleistungen erbringt. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Zwei Werkstudenten/Werkstudentinnen aus dem Fachbereich Sozialwesen (m/w/d)

Zur Unterstützung der Stadtteilbüros in den Fuldaer Fördergebieten Ostend/Ziehers-Süd und Nordende des städtebaulichen Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ mit einer Wochenarbeitszeit von 15-19,5 Wochenstunden. Der Vertrag wird zunächst auf die Dauer eines Semesters befristet. Für eine Verlängerung bestehen gute Chancen.

Das Aufgabengebiet beinhaltet im Wesentlichen:

Die Unterstützung des Quartiersmanagements bei seinen Aufgaben. Insbesondere:

  • Mitarbeit in der Planung und Durchführung von Beteiligungsprozessen und der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement
  • Mitwirkung bei der Vernetzung von lokalen Akteuren im Stadtteil sowie der Koordination von Gremien und Interessengruppen im Stadtteil
  • Mithilfe bei der Umsetzung von Projekten des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei der Durchführung von Veranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit den Fachämtern und Fachstellen der Verwaltung

Was erwarten wir von Ihnen:

  • Immatrikulation im Fachbereich Sozialwesen (mind.3. Fachsemester Bachelor) zum WiSe 23/24
  • Interesse im Bereich der Arbeit im Quartiersmanagement
  • Kreativität bei der Moderation von Bürgerbeteiligungsprozess
  • Hohe Kommunikationsfähigkeiten und soziale Kompetenz
  • Interesse an der Arbeit mit Menschen und interkulturelle Kompetenzen
  • Freude an Veranstaltungsplanungen und-durchführungen

Sie erhalten eine angemessene Vergütung und haben die Chance auf vertiefende praktische Einblicke in sozialräume Arbeitskontexte und Beteiligungsprozesse. Die Arbeitszeiten können flexibel unter Berücksichtigung Ihres Stundenplans vereinbart werden. Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Stuckenberg, Städtebauförderung, Telefonnummer (0661/102-3270) zur Verfügung.

Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bitte bewerben Sie sich möglichst über unsere Online-Bewerbungsverfahren. Alternative nehmen wir Ihre Bewerbung auch per E-Mail an bewerbung@fulda.de entgegen. Die Bewerbungsfrist endet am 14.07.2023.

Die Bewerbungsunterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens nicht zurückgegeben und unter Wahrung des Datenschutzes vernichtet.

proCommunitas GmbH

Geschäftsführung: Lothar Happ und Bettina Stelzner

Schlossstraße 1

36037 Fulda

Zur Stellungsschreibung: zwei Werkstudenten/ Werkstudentinnen aus dem Fachbereich Sozialwesen (m/w/d) - Fulda (jobcluster.de)

 

Ideen, Vorschläge, Informationen...

Unser Netzwerk lebt von Ihrem Mitwirken. Lassen Sie uns gerne Ideen, Veranstaltungshinweise etc. zukommen. Wir wollen Sie und Ihre Projekte unterstützen, Ihre Reichweite erhöhen und vielleicht zuvor noch unbekannte Akteur*innen bekannt machen und vernetzen. 

Trotz sorgfältiger Prüfung können die Herausgeberinnen dieses Newsletters nicht für alle Inhalte von angekündigten und verlinkten Beiträgen, Veranstaltungen und Websites die Verantwortung übernehmen.