(Veranstaltungs-)Hinweise
EMPOWER YOUR SELF - Poetry Slam Workshop für BIPoC (Black, Indigenous and People of Color)
- Termin: Samstag, 18.10.2025
- Uhrzeit: 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr
- Ort: Lollar
- Kosten: Keine
- Referentin: Poetry Slammerin, Hatice Korkmaz
- Anmeldung: Nadya.Homsi@lkgi.de oder Telefon: 0641- 9390 9107
Worte haben Macht – sie können stärken, heilen und verbinden.
Kreativer Ausdruck für Selbstfürsorge und Gemeinschaft
In diesem Workshop erkunden wir, wie kreatives Schreiben und Poetry Slam Resilienz, Selbstfürsorge und Achtsamkeit fördern. Schreiben hilft, Gefühle wahrzunehmen, Erfahrungen zu verarbeiten und innere Kraftquellen zu erschließen. Durch gezielte Übungen entsteht Raum für Gedanken, Emotionen und persönliche Geschichten. Es geht darum, die eigene Stimme bewusst wahrzunehmen, ihr Gewicht zu geben und sie in einem geschützten, wertschätzenden Rahmen zu teilen. Die Teilnehmenden lernen Grundlagen des Poetry Slam kennen und erfahren, wie Schreiben den Selbstwert stärkt, Grenzen sichtbar macht und neue Perspektiven eröffnet. Zum Abschluss können die entstandenen Texte in einer unterstützenden Atmosphäre präsentiert werden – als Ausdruck von Selbstermächtigung und gemeinsamer Stärke.
Stille Stunde
Weniger Reiz. Mehr Inklusion. - Entspannteres Einkaufen
Am 20. Oktober wird erstmals im REWE-Markt in Großen-Buseck die sogenannte „Stille Stunde“ umgesetzt. Zwischen 14 und 17 Uhr werden an diesem Montag im Supermarkt unter anderem die Lichter gedimmt und laute Geräusche abgestellt. Das kommt z.B. Menschen mit Reizüberempfindlichkeit, Demenz, Autismus und psychischen Erkrankungen zugute aber auch andere Kundinnen und Kunden profitieren von einer ruhigeren Einkaufsumgebung.
Die Aktion wurde vom Beirat für Menschen mit Behinderung im Landkreis Gießen zum „Tag der nicht sichtbaren Behinderung“ angestoßen und wird auch vom Behinderten- und Seniorenbeirat Buseck unterstützt.
Vor dem Markt wird an diesem Tag auch das Digital.Mobil vom Landkreis Gießen anwesend sein und digitale Innovationen und Zukunftstechnologien für mehr Teilhabe vorstellen.
Hatice Korkmaz (sie/ihr) ist Koordinatorin für Gemeinwesenarbeit in Staufenberg und Rabenau (ZAUG). Sie hat einen Master in Vergleichender Literatur- und Kulturwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen absolviert. Zuvor war sie als Antidiskriminierungstrainerin für das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sowie das Antidiskriminierungsnetzwerk Mittelhessen tätig. Zudem arbeitete sie als studentische Hilfskraft und Schreibberaterin am Institut für Englische Literaturwissenschaft der JLU Gießen
Rotkehlchen in der Wagonhalle - Rhythms of Resistance
Marburg, uns steht ein Tag voller Begegnung, Austausch & Kultur bevor!
Programm:
Workshops BI*PoC FLINTA* DJ Workshop mit Sherryaeri
Collective Care Space für BI*PoC mit Safiya
Konzerte von Latoya & JaHa Music
Performance von Lito??BI*PoC Open Mic
Ausstellungen »Rewriting Black curls and coils and their stories behind them« von Louise Brisante Mbakop Ngontchio»Migrantischer Widerstand im Hamburg der 1990er Jahre« von Gürsel Yildirim
Podiumsgespräch mit Gürsel Yildirim über migrantischen Widerstand von gestern, heute und morgen??
Afterparty mit whoisyourbabaa, Trigger T & Bad PuppyZwischendurch habt ihr Zeit die organisierenden Gruppen und viele weitere migrantische & BI*PoC Organisationen an Infoständen kennenzulernen und euch zu vernetzen
Das Festival ist offen für alle, lediglich unsere Bühnen & Workshops sind reserviert für BI*PoC. Deshalb denkt dran: bei unserem Festival möchten wir Schwarze Personen, Indigenous Personen & People of Color zentrieren. Wir bitten alle diskriminierungssensibel und achtsam miteinander umzugehen!
Kommt vorbei, geht in den Austausch & informiert euch, was lokal geht und feiert, was geht!
Mehr Infos zu dem Event finden Sie hier: https://www.instagram.com/rhythms_of_resistance_/
Tickets erhältlich an bekannten Ticket-Verkaufsstellen.
Fachtag Antiziganismus und Schule - Regionalkonferenz der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Hessen (MIA Hessen)
Für das Jahr 2024 mussten wir feststellen, dass Antiziganismus im Bildungssystem besonders virulent ist. In unserem zweiten Jahresbericht haben wir für das Jahr 2024 in Hessen 159 Fälle von Antiziganismus dokumentiert; 25 davon wurden uns aus dem Bildungsbereich und hier mehrheitlich aus Schulen gemeldet. Der Fachtag widmet sich diesem Thema aus verschiedenen Perspektiven.
- Wann?: 29.10.2025 14.30 Uhr – 19.00 Uhr
- Wo?: HoffArt Theater Darmstadt, Lauteschlägerstraße 28 A, 64289 Darmstadt
- Wer? Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Angehörige der Minderheit der Sinti und Roma.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Snacks und Getränke stehen zur Verfügung.
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 14.10.2025 über die E-Mail-Adresse: mia-hessen@mia-bund.de.
Wir freuen uns auf einen interessanten Fachtag mit Ihnen/Euch!
Programm
- 14.00 Uhr: Einlass
- 14.30 Uhr: Grußworte
- 15.00 Uhr: Vorstellung und Diskussion des Jahresberichts von MIA Hessen
- //Pause//
- 16.10 Uhr: Impulsvorträge zum Thema Antiziganismus und Schule
- Impulsvortrag I: Antiziganismus im Bildungsbereich – am Beispiel Schulen und Kitas
- Impulsvortrag II: Umgang mit Konflikten aus Sicht der Schulsozialarbeit
- Impulsvortrag III: Rassismuskritik in der der Institution Schule und in der Lehrkräfteausbildung
- Impulsvortrag IV: Entwicklung einer demokratischen Schulkultur//Pause//
- 17.30 Uhr: Kleingruppendiskussion der Kurzvorträge mit Rotation
- //Pause//
- 18.30 Uhr: Podiumsdiskussion – Abschlussdiskussion
- 19.00 Uhr: Ende
Mehr Informationen zu den Impulsvorträgen und der Veranstaltung finden Sie hier: https://hessen.antiziganismus-melden.de/2025/10/08/programm-des-fachtags-antiziganismus-und-schule/
Inspirierend weiblich - im Gespräch mit Emilia Roig
- Termin: Montag, 03.11.2025
- Uhrzeit:19.00 Uhr
- Ort: BERD Lern-, Tagungs- und Bewegungszentrum, Im Löchel 2, 35423 Lich-Eberstadt oder Online
- Kosten: Keine
- Anmeldung für (Online-)Teilnahme:
- https://www.vhs-kreis-giessen.de/bildungsangebote/kw/bereich/kursdetails/kurs/J-0110119/
Emilia Roig liest aus Ihrem Buch: DAS ENDE DER EHE. Für Eine Revolution der Liebe und beschreibt anschaulich die Strukturen, in denen wir alle leben. Ausgehend von der Ehe, die in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert hat, beschreibt sie, wie die Ehe trotz ihrer Institutionalisierung als Inbegriff der Liebe romantisiert wird. Sie beschreibt in Ihrem Buch, wie eine Heirat für Frauen oft die Ungleichheit und in finanzieller Abhängigkeit. führt. Die Bestseller-Autorin Emilia Roig blickt hinter die Fassade eines patriarchalen Konstrukts und weist Wege zu einer Revolution der Liebe.
Wir freuen uns auf inspirierende Impulse und Gespräche, um eine Liebe in Freiheit und auf Augenhöhe miteinander neu denken und leben zu können.
Dr. Emilia Roig ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und eine der einflussreichsten Stimmen für soziale Gerechtigkeit, Heilung und gesellschaftlichen Wandel in Deutschland. In ihren Büchern und Essays – darunter die Bestseller Why We Matter, Das Ende der Ehe, Lieben und LIEBER SOHN oder So rettest du die Welt – entwirft sie neue Visionen für ein freieres, liebevolleres und gerechteres Zusammenleben.
Sie lehrt an Universitäten, spricht europaweit auf Konferenzen und Bühnen zu Themen wie Feminismus, Rassismus, strukturelle Diskriminierung und kollektive Transformation. Als Ashoka Fellow und vielfach ausgezeichnete Impulsgeberin bewegt sie sich an der Schnittstelle von politischem Wandel und persönlicher Verantwortung.
Da es sich um eine Hybride Veranstaltung handelt können Sie zum
Austausch nach Lich-Eberstadt kommen oder sich Online dazuschalten.
Die Referentin wird live zugeschaltet sein.
Eine Kooperation des Frauenbüros des Landkreis Gießen und der Volkshochschule Landkreis Gießen.
LGBT*IQ+ Runder Tisch Mittelhessen
Gießen, im Herbst 2025
Die Veranstaltung "LGBT*IQ+ Runder Tisch Mittelhessen Gießen im Herbst 2025" findet online am Mittwoch den 12. November 2025 um 18 Uhr statt. Anmeldungen für den Verteiler sind an die Mailadresse: info@hauschildhaus.de zu richten.
Online auf QueerButton. Der Zugangslink wird über den Verteiler versendet.
Feminismus und Demokratie – Antifeminismus erkennen, Demokratie stärken
Was hat Feminismus mit Demokratie zu tun? Mehr, als viele denken! Am 22. November 2025 von 10.00 bis 15.30 Uhr im Erwin-Piscator-Haus, Biegenstraße 15, gehen wir gemeinsam mit Vorträgen, praxisnahen Workshops und Gelegenheit für Austausch und Vernetzung dieser Frage nach. Die Veranstaltung zeigt, wie Antifeminismus wirkt und demokratische Werte gefährdet – und was wir privat und beruflich dagegen tun können.
Organisiert von der Volkshochschule und dem Referat für Gleichberechtigung, Vielfalt und Antidiskriminierung zusammen mit der Arbeitsgruppe Feminismus im Marburger Netzwerk für Demokratie und gegen Rechtsextremismus und dem Demokratiezentrum der Philipps-Universität.
Im Einführungsvortrag erläutern Ulla Wittenzellner und Sarah Klemm vom dissens Institut für Bildung und Forschung e.V., was Antifeminismus ist und wie er als eine Art „Brücke“ zur extremen Rechten wirkt.
Im Anschluss werden mehrere Workshops (für mehr Details s. Link) angeboten, aus denen einer ausgewählt werden kann:
- Workshop 1: Umgangsstrategien mit Sexismus im Alltag
- Workshop 2: My body, my choice, my life
- Workshop 3: Feministische Rechtspolitik
- Workshop 4: Autoritäre Männlichkeit und Demokratie
Nach der Mittagspause wird es Gelegenheit geben, sich zu vernetzen, zentrale Erkenntnisse und Impulse miteinander zu teilen, Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu sammeln sowie Ideen für gemeinsame Aktionen zu entwickeln.
Anmeldung unter Angabe des Workshop-Wunsches bis zum 12. November 2025 unter:
https://www.vhs-marburg.de/feminismus-und-demokratie Kursnummer 252-11300
Weitere Informationen
Ausländerbeiräte in Hessen. Politische Vertretung der Interessen
- Termine: 21.10.2025 um 14:00 Uhr und 28.10.2025 um 14:00 Uhr / 2 Termine
- Ort: vhs Wetzlar, Bahnhofstraße 3, 35576 Wetzlar
- Kosten: Keine
Der Ausländerbeirat ist die offizielle Vertretung der ausländischen Bevölkerung in der Kommune. Der Kurs behandelt die Geschichte und Entwicklung der Ausländerbeiräte in Hessen. Es werden die Funktionsweisen und Handlungsoptionen dieser Gremien sowie Möglichkeiten zur persönlichen Beteiligung vorgestellt. Ein Rollenspiel zur Wahl eines Ausländerbeirats und der Erfahrungsbericht des Kursleiters, basierend auf 20 Jahren im Beirat, sind Teil des Kurses.
Der Kurs richtet sich insbesondere an ukrainisch- und russischsprachige Migrantinnen und Migranten. Der Kurs wird mit erweiterten Erklärungen auf Russisch und Ukrainisch durchgeführt.
Die Veranstaltung wird gefördert durch Mittel des Landes Hessen im Rahmen des Weiterbildungspakts 2021-2025.
Informationen zu der Veranstaltung und Anmeldung hier: https://www.vhs-wetzlar.de/kurssuche/kurs/Auslaenderbeiraete-in-Hessen-Politische-Vertretung-der-Interessen/252-1218#inhalt
ZAUG Digitales Lernen für Frauen auf dem Weg zum Wiedereinstieg in den Beruf
Termine / freie Plätze
27. Oktober bis 04. Dezember 2025
Montag bis Donnerstag
von 9:00 - 12:00 Uhr im Präsenzunterricht, E-Learning im Homeoffice und Einzelcoaching.
Unser Angebot für Sie:
Kursthemen:
- Rahmenbedingungen für den beruflichen (Wieder-)Einstieg
- Computer-Basics
- Digitales Lernen
- Kommunikationstraining
- Bewerbungstraining
- Austausch in der Gruppe
- Sowie Einzelberatung
Eigene Laptops können mitgebracht werden.
Wo?
Bürgersaal Lich
Kirchgasse 14
35423 Lich
Information und Anmeldung
Leticia Gobet
0151/65250919
Lena Feyerherm
0155/65034391
Die Teilnahme ist kostenfrei!
Zusammen(-halt) in Vielfalt – Gelingende Werte- und Demokratiebildung im Kontext von Flucht und Migration in der frühen Bildung
Die Koordinierungsstelle „Vielfalt in der Kindertagesbetreuung – Beratung und Angebote zu Diversität, Fluchtzuwanderung und Antidiskriminierung in der frühkindlichen Bildung“ gefördert vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales lädt ein zur Fachtagung
Zusammen(-halt) in Vielfalt – Gelingende Werte- und Demokratiebildung im Kontext von Flucht und Migration in der frühen Bildung
am Mittwoch, 12. November 2025 von 9:30-16:15 Uhr in der Landessportschule, Otto-Fleck-Schneise 4 in 60528 Frankfurt
Die Einladung richtet sich an Träger, Fachberatungen, BEP-Multiplikator*innen, Fortbildner*innen und weitere Akteur*innen im Netzwerk der frühkindlichen Bildung in Hessen. „Demokratisches Verhalten ist Grundlage unserer Gesellschaft. […] Demokratisches Handeln bedeutet, dass die Mitglieder einer Gruppe gleichberechtigt und gleichwertig sind.“ (BEP S. 84) Was im BEP als wichtiges Bildungs- und Erziehungsziel festgehalten wird, ist aktuell keine Selbstverständlichkeit mehr.
Vielmehr nehmen Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft zu und demokratische Grundwerte und die Anerkennung von Vielfalt stehen immer wieder im Zentrum kontrovers geführter Diskussionen.
In der Kindertagesbetreuung kommen vielfältige Familien mit und ohne Einwanderungsgeschichte und entsprechend verschiedenen Wertevorstellungen zusammen.
Vor welchen Herausforderungen und Aushandlungsprozessen steht die pädagogische Praxis? Wie kann Vertrauen aufgebaut werden, um eine gute Bildungspartnerschaft im Dialog auf Augenhöhe mit geflüchteten und zugewanderten Familien zu entwickeln? Wie kann es gelingen, zu einer gemeinsamen Wertebildung auf demokratischen Grundwerten zu gelangen? Und was kann frühe Bildung tun, um benachteiligten Gruppen wie Familien mit Migrations- und Fluchtgeschichte mehr Teilhabe zu ermöglichen und sie vor Diskriminierungen, Rassismus und Rechtsextremismus zu schützen?
Am 12. November 2025 erwarten Sie in der Landessportschule Frankfurt zwei interessante Impulsvorträge mit Dr. Nkechi Madubuko und Dr. Vanessa Schwenker sowie verschiedene praxisorientierte Workshops.
In den verschiedenen Programmpunkten werden Fragen rund um das Zusammenleben in Vielfalt in der frühkindlichen Bildung auf der Grundlage des BEP in den Blick genommen und reflektiert. Dabei wird auch die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch gegeben sein und Sie erhalten wertvolle Impulse für die eigene Beratungspraxis. Seien Sie dabei, um zu diskutieren, mit- und voneinander zu lernen und Lösungen zu finden für noch mehr Zusammen(-halt) in Vielfalt in der frühkindlichen Bildung.
Die Veranstaltung inklusive Verpflegung ist für Sie kostenfrei. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Um besser planen zu können, melden Sie sich bitte über das Anmeldeformular auf unserer Webseite an. Pläne können sich ändern. Nicht vorhersehbare Dinge können passieren. Bitte informieren Sie uns zeitnah per E-Mail, falls Sie nicht wie geplant an der Veranstaltung teilnehmen können.
Anmeldeschluss: 29.Oktober 2025
Nach der Anmeldung erhalten Sie eine automatisierte Anmeldebestätigung auf der Webseite.
Weitere Informationen sowie die Workshop-Bestätigung erhalten Sie von uns zeitnah vor der Veranstaltung per E-Mail.
Kontakt: Koordinierungsstelle „Vielfalt in der Kindertagesbetreuung. Beratung und Angebote zu Diversität, Fluchtzuwanderung und Antidiskriminierung in der frühkindlichen Bildung“ Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie Darmstädter Str. 100, 64625 Bensheim Tel.: +49-(0)6251-7005-67 Mail: info@kinder-vielfalt.de
Mehr Informationen zur Fachveranstaltung sowie die Anmeldung finden Sie hier: https://www.kinder-vielfalt.de/aktuelles/veranstaltungen/12-november-2025-fachtagung.htm
Survival with not much money - Kochgruppe
- Was? Kochgruppe für Ehrenamtliche, Nutzer*innen der Aidshilfe und Interessierte.
- Wann? Jeden letzten Freitag im Monat.
- Uhrzeit? Ab 16:00 Uhr.
- Wo? Im Hans-Peter-Hauschildhaus, Diezstr. 8, 35390 Gießen
- (Barrieren: U.a. EG mit 5 Stufen / enge Toilette / Altbau)
- Leitung? Kimmy, ehrenamtliche Kraft im Hauschildzentrum.
Falls Ihr Fragen oder Anliegen habt, meldet Euch gern über: m.kaus@hauschildhaus.de
"Die AdiNet Buchempfehlung"
In unserer Rubrik "Die AdiNet Buchempfehlung" stellen wir jeden Monat Bücher vor, mal älter, mal brandneu aber auf jeden Fall wichtige Werke für aktuelle Debatten.
Gamze Kubaşık, Semiya Şimşek und Christine Werner
Unser Schmerz ist unsere Kraft - Neonazis haben unsere Väter ermordet
Erzählendes Sachbuch ab 14 Jahren über die Morde des NSU, authentisch und emotional erzählt
Semiya ist vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter von der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, NSU, ermordet wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht.
In diesem Jugendsachbuch erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chats unmittelbar, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebt und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten, die sie bis heute immer weiter kämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung.
- Geschrieben von zwei Töchtern, deren Väter vom rechtsterroristischen NSU ermordet wurden
- Nahbar und authentisch: mit vielen Fotos und Dokumenten
- Ein Plädoyer, wach zu bleiben – in diesem Land, in diesen Zeiten
Özgür Özvatan
Jede Stimme zählt
Von Demokraten unterschätzt, von Populisten umworben: migrantische Deutsche als politische Kraft
Hochaktuelle Analyse des medienbekannten Politikwissenschaftlers und ein Weckruf an demokratische Parteien, migrantische Deutsche als politische Kraft endlich ernst zu nehmen.
"Die AdiNet-Podcast-Empfehlung"
In unserer Rubrik "Die AdiNet-Podcast-Empfehlung" stellen wir Podcasts vor. Dieses Mal:
SWR Kultur
Ciani-Sophia Hoeder: "Ich wünsche mir ein neues Klassenempfinden"
„Vom Tellerwäscher zum Tellerwäscher“. Der Titel sagt alles über strukturelle Armut und fehlende Möglichkeiten sozialen Aufstiegs in Deutschland. Oder einfach über „die Lüge von der Chancengleichheit“. Davon handelt das aktuelle Buch von Ciani-Sophia Hoeder.
Sie war 14 Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter zum ersten Mal zur Berliner Tafel ging und sich dafür schämte, dass die Familie arm war – weil Armut immer noch als persönliches Versagen gilt.
Nach dem Studium in London arbeitete die Journalistin für die WELT. 2019 gründete sie RosaMag, ein Online-Magazin für Schwarze Frauen in Deutschland.
(Stellen-)Ausschreibung
Einrichtungsleitung (m, w, d)
für das „La Strada – Drogenhilfe & Prävention“
Haben Sie Interesse, bei der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. mitzuarbeiten?
Die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. (AHF) ist mit haupt- und ehrenamtlichen Teams für Menschen da, die von HIV betroffen oder aus den unterschiedlichsten Gründen mit dem Thema HIV und AIDS konfrontiert sind. Darüber hinaus verstehen wir uns als queere Organisation für Menschen verschiedener Zielgruppen. Als eine der größten AIDS-Hilfe Vereine in Deutschland bieten wir in vielfältigen Projekten eine große Bandbreite an Information, Beratung, Hilfe und Unterstützung an.
Das „La Strada – Drogenhilfe & Prävention“ ist innerhalb der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. ein etabliertes Projekt der niedrigschwelligen akzeptierenden Drogenhilfe und bietet Drogengebraucher*innen im Frankfurter Bahnhofsviertel Angebote der Grundversorgung und praktische Überlebenshilfen. Das Angebot reicht von sozialarbeiterischer Beratung mit Ausstiegshilfen über einen integrierten Rauch- und Drogenkonsumraum und einer Übernachtungseinrichtung bis zu Leistungen des betreuten Einzelwohnens.
Wir suchen ab dem 01.01.2026 in Vollzeit im Rahmen einer unbefristeten Anstellung eine
Einrichtungsleitung (m, w, d)
für das „La Strada – Drogenhilfe & Prävention“
Ihre Aufgaben:
- In dieser Funktion leiten Sie fachlich und strategisch das „La Strada“
- Sie tragen die Personalverantwortung für 3 interdisziplinäre Teams
- Sie verantworten die Bereichsbudgets in Abstimmung mit den Mitarbeitenden der Verwaltung
- Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit vertreten Sie die Einrichtung in politischen, fachlichen und gesellschaftlichen Diskursen sowie in Fachgremien, Netzwerken und Kooperationsstrukturen
- Für Fördermittelgeber und interne Zwecke erstellen Sie Sachberichte zur Dokumentation, Evaluation und Qualitätssicherung
- In Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und Verwaltung erstellen Sie die Förderanträge für die Einrichtung
Sie bringen mit:
- Sie verfügen über ein abgeschlossenes Studium als staatlich anerkannte*r Sozialarbeiter*in oder als Sozialpädagoge*in oder eine vergleichbare Qualifikation mit entsprechender beruflicher Erfahrung
- Einschlägige Berufserfahrung als Führungskraft und fundierte Fachkenntnisse im Bereich der akzeptanz-orientierten Suchthilfe
- Sie respektieren andere Lebensweisen und Kulturen
- Ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Engagement, Organisationstalent, Teamgeist und Entscheidungsfreudigkeit
Wir bieten:
- Ein verantwortungsvolles und abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit hoher Eigenverantwortung
- Ein kollegiales und motiviertes Team
- Zuschuss zum Deutschlandticket
- Eine verkehrsgünstige Lage
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung per E-Mail an: bewerbung@ah-frankfurt.de , AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., z. Hd. Geschäftsführung, Friedberger Anlage 24, 60316 Frankfurt am Main. Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder telefonisch unter 069-40586844.
Ideen, Vorschläge, Informationen ...
Unser Netzwerk lebt von Ihrem Mitwirken. Lassen Sie uns gerne Ideen, Veranstaltungshinweise etc. zukommen. Wir wollen Sie und Ihre Projekte unterstützen, Ihre Reichweite erhöhen und vielleicht zuvor noch unbekannte Akteur*innen bekannt machen und vernetzen.
AdiNet Mittelhessen
AdiNet Mittelhessen ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen, die durch die Antidiskriminierungssstelle in Wiesbaden gefödert werden.
Unser Ziel ist der Zusammenschluss und die Kooperation möglichst vieler Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit in der Region Mittelhessen.
Gemeinsam wollen wir Diskriminierung sichtbar machen und ihr entgegen treten.
Das Projekt AdiNet Mittelhessen wird getragen vom Landkreis Gießen und gefördert durch die Hessische Antidiskriminierungsstelle beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.
Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.
Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. wurde im Jahr 2019 in Gießen an der Lahn gegründet, mit dem Ziel, ein Netzwerk für Engagierte und Interessierte im Bereich der „Antidiskriminierung“ zu etablieren, um das Bewusstsein über Benachteiligungsformen und das Wissen über wirksame Gegenstrategien gemeinsam in die Breite zu tragen. Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. reagiert auf den Bedarf einer horizontal und mehrdimensional ausgerichteten Antidiskriminierungsarbeit. Er macht es sich zur Aufgabe, in regionaler und interkommunaler Zusammenarbeit ein niederschwelliges und wohnortnahes Unterstützungsangebot für Menschen in der Region Mittelhessen zu schaffen, die von Diskriminierung betroffen und bedroht sind, um sie zu ermutigen und in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken (Empowerment).