Veranstaltungshinweise
Kundgebung und Demo zum Gedenken an den 19. Februar 2020 Hanau
- Gießen: Berliner Platz
- Donnerstag, 19. Februar 2026
- 18:00 Uhr
15 bis 18:00 Uhr Hanau-Soli-Café im Foyer Kleines Haus des Stadttheaters Gießen, Ostanlage 43, 35390 Gießen.
Gegen rechte Gewalt, Rassismus und Spaltung - für Solidarität und Zusammenhalt!
Say their names!
- Gökhan Gültekin
- Sedat Gürbüz
- Said Nesar Hashemi
- Mercedes Kierpacsz
- Hamza Kurtović
- Vili Viorel Păun
- Fatih Saraçoğlu
- Kaloyan Velkov
- Ferhat Unvar
- Ibrahim Akkuş
Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau Zum sechsten Mal. Wir nennen ihre 10 Namen - und meinen aller Opfer rechter rassistischer und antisemitischer Gewalt.
Bringt gerne (selbstgemachte) Schilder oder Banner mit. Da es sich jedoch um eine Gedenkveranstaltung handelt, bitten wir euch auf Nationalflaggen sowie Parteisymbole und sonstige politische Symbole zu verzichten.
Achtet auf eure Mitmenschen!
Falls ihr euch unwohl fühlt oder sonstige Probleme anfallen, könnt ihr euch beim Awarenessteam, den Ersthelfer:innen oder bei den Ordner:innen (Binden) melden.
19. Februar 2020 Hanau: Gedenkveranstaltungen 2026 in Mittelhessen
Donnerstag, 19. Februar 2026
Gießen: 15 bis 18:00 Uhr, Hanau-Soli-Café, Kleines Haus, um 18:00 Uhr, Kundgebung und Demo, Berliner Platz
Marburg: 17:00 Uhr, Kundgebung und Demo, Friedrichsplatz
Wetzlar: 18:30 Uhr, Filmvorführung „ Das deutsche Volk“, Kulturzentrum Franzis
weitere Informationen unter: www.mittelhessen.dgb.de
Einladung zum Film- und Gesprächsabend: Einsamkeit begegnen - Gemeinschaft gestalten
Zum Auftakt unserer Reihe „Gemeinsam statt einsam“ laden wir ein zum Film- und Gesprächsabend: Einsamkeit begegnen - Gemeinschaft gestalten
Film „Raus aus der Einsamkeit - geht das?“ von Lea Semen
Gesprächsrunde:
- Lea Semen, Journalistin und Filmemacherin
- Helga Semen, Initiatoren eines Einsamkeits-Projekts
- Katharina Traoré, Geschäftsführerin Freiwilligenzentrum für Stadt und Landkreis Gießen e.V.
- Raphael Maninger, Referent für gesellschaftliche Verantwortung, Ev. Dekanat Gießener Land
Grußwort: Landrätin Anita Schneider
Freitag, 20. Februar, 18:30 bis 20:00 Uhr
vhs-Haus Lich, Kreuzweg 33, 35423 Lich
Keine Anmeldung erforderlich
Black History Month Marburg: Black People Do Boulder!
Du möchtest in einem Safer Space klettern oder ist ausprobieren? Der Boulder Verein OnSight Marburg e.V. öffnet am 21.02.2026 seine Türen nur für Schwarze Menschen!
Ort: Elisabethstr. 10, 35037 Marburg
Mitbringen: Sportkleidung und -schuhe, Trinken, Snacks
Offen für alle Schwarze, afrikanische und afrodiasporische Menschen.
Kinder sind herzlich eingeladen!
Freier Eintritt, ohne Anmeldung!
Infostand zum Equal Pay Day 2026: Gemeinsam für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und gegen Altersarmut
Am 27. Februar 2026 von 13.00 bis 15.00 Uhr informiert das Referat zusammen mit Fachleuten auf dem Marktplatz rund um Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Es werden Angebote vorgestellt, über die Rolle der Berufswahl für die Entlohnung und spätere Rente aufgeklärt. Und es gibt Informationen dazu, was Frauen konkret tun können, um ihre Altersvorsorge frühzeitig abzusichern. Mit dabei sind die für Gleichstellung zuständige Stadträtin Kirsten Dinnebier, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt von der Agentur für Arbeit Marburg und vom Kreis Job Center Marburg-Biedenkopf, die städtische Fachstelle Jugendberufshilfe/ Jugendhilfe Schule, die Stabstelle Altenplanung, sowie die Freien Träger Arbeit und Bildung e.V. und der Zonta Club Marburg. Der Weltladen Marburg wird Kaffee gegen Spende ausschenken.
Weitere Informationen: www.marburg.de/equalpayday
Luft nach oben: Aufbegehren für Freiheit. Der Iran in Bewegung.
- Vortrag und Gespräch mit Daniela Sepehri
- Launsbacher Straße, Wißmar
- Donnerstag, 5. März von 19 bis 20:30 Uhr
Interaktiver Vortrag mit deutsch-iranischer Aktivistin
WIßMAR | Seit Monaten erlebt der Iran eine der tiefgreifendsten und zugleich blutigsten Protestbewegungen seiner jüngeren Geschichte. Längst richtet sich der Widerstand nicht mehr nur gegen einzelne Repressionen des Staates, sondern gegen das gesamte autoritäre System der Islamischen Republik. Vor allem junge Menschen gehen trotz massiver Gewalt, Verhaftungen und Hinrichtungen auf die Straße. Sie fordern Freiheit, Würde und grundlegende Menschenrechte. Tausende zahlen dafür mit ihrem Leben.
Über diese Bewegung, ihre Ursachen und ihre Bedeutung spricht am Donnerstag, 5. März 2026, um 19 Uhr in der katholischen Kirche St. Raphael (Launsbacher Straße, 35435 Wettenberg-Wißmar) eine der profiliertesten Stimmen der iranischen Diaspora: Daniela Sepehri. Die deutsch-iranische Aktivistin, Publizistin und politische Kommentatorin analysiert seit Jahren die Entwicklungen im Iran und macht die Perspektiven jener sichtbar, die vom Regime zum Schweigen gebracht werden sollen. Sepehri schreibt für Der Spiegel oder taz, ihre Worte finden Gehör in TV und Hörfunk, beispielsweise im NDR und bei Markus Lanz, auf Instagram folgen ihren Beiträgen mehr als einhunderttausend Menschen und ihre Vorträge verbinden politische Analyse mit persönlicher Betroffenheit und großer Klarheit.
Sepehri gelingt es, komplexe Machtstrukturen verständlich zu erklären und zugleich den Menschen hinter den Nachrichten eine Stimme zu geben. Sie spricht über den Mut der Protestierenden, über feministische Kämpfe, über die Rolle der internationalen Gemeinschaft und über die Verantwortung, die auch wir in Europa, in Hessen tragen. Ihr Blick ist dabei ebenso kenntnisreich wie unbestechlich, stets getragen von der Überzeugung, dass Solidarität mehr ist als ein Schlagwort.
Veranstaltet wird der Abend von der Katholischen Erwachsenenbildung Limburg und Wetzlar, Lahn-Dill-Eder (KEB) und dem Kirchenraumprojekt „Luft nach oben“. Der Eintritt ist frei.
Der interaktive Vortrag mit Gespräch steht sich als Einladung zum Hinschauen, Mitdenken und Nachfragen. In einer Zeit, in der autoritäre Tendenzen weltweit zunehmen, richtet der Abend den Fokus auf die Frage, was Freiheit heute bedeutet und wie wir die Menschen im Iran ganz konkret unterstützen können.
Sport ist verbindend. Sport ist bunt. Sport ist vielfältig.
Unter diesem Leitgedanken möchten Fulda stellt sich quer gemeinsam mit Euch ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus und für 100 % Menschenwürde setzen.
Am 21. März wird weltweit der Internationale Tag gegen Rassismus begangen. Er erinnert an das Massaker von Sharpeville in Südafrika im Jahr 1960, bei dem 69 schwarze Demonstrierende während einer friedlichen Protestaktion getötet wurden. Dieser Tag mahnt uns bis heute, aktiv für eine offene, solidarische und diskriminierungsfreie Gesellschaft einzustehen.
Unter dem Motto „Sport verbindet“ planen wir am
Samstag, 21.03.2026
auf dem Gelände des FSV Germania Fulda
einen Aktionstag gegen Rassismus.
In Kooperation mit dem FSV Germania Fulda wurden bereits erste Eckpunkte abgestimmt. Geplant sind unter anderem:
- Menschenkicker
- Schussradar
- Torwand
- thematische Beiträge zu Sport & Rassismus
- Talkrunden mit eingeladenen Gästen wie Gerald Asamoah, Steffi Jones und Hans Sarpei
Darüber hinaus möchten wir an diesem Tag die Vielfalt des Sports sichtbar machen und zeigen, wie sehr Sport Menschen verbindet – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht.
Dafür laden wir euch herzlich ein, euch aktiv zu beteiligen!
Ob mit:
- einem Infostand,
- einer sportlichen Mitmachaktion,
- der Präsentation eurer Sportart,
- oder der Vorstellung eures Vereins oder eurer Organisation –
alles ist willkommen.
Um diesen Tag gemeinsam zu planen und weitere Aktivitäten zu entwickeln, laden wir euch zu einem Koordinationstreffen ein:
Montag, 02.02.2026
19:30 Uhr
Germanen Klause, Gallasiniring 20a, Fulda
Fulda stellt sich quer
Einladung Diakonie Hessen
Netzwerk Mitbestimmung: Gemeinsam gestalten wir Mitbestimmung!
Wir vom Netzwerk Mitbestimmung der Diakonie Hessen setzten uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen bei allen Entscheidungen mitreden und mitbestimmen. Egal, ob in besonderen Wohnformen, in Tagesstätten, in Tagesförderstätten, in Werkstätten oder in der ambulanten Unterstützung (z.B. Assistenz im Alltag).
Was ist das Ziel vom Netzwerk?
- Wir stärken Menschen mit Behinderungen, damit sie ihre Meinung sagen und ihre Interessen vertreten können.
- Wir unterstützen Organisationen der Eingliederungshilfe, ihre Arbeit so zu verändern, dass Mitbestimmung möglich ist.
- Wir bringen Menschen zusammen: Menschen mit Behinderungen – als Expert:innen in eigener Sache, Beiräte, Fachkräfte und Leitungskräfte
Was machen wir im Netzwerk?
- Wir tauschen uns aus und lernen voneinander.
- Wir entdecken neue Ideen und Methoden für mehr Mitbestimmung.
- Wir vernetzen uns in ganz Hessen und entwickeln gemeinsame Projekte.
- Wir unterstützen uns gegenseitig, z. B. beim Aufbau von Interessenvertretungen,
- Wir machen unsere Stimme in Hessen hörbar und stark.
Klingt spannend? Dann seien Sie dabei:
Wir treffen uns vor Ort oder online.
Die Teilnahme ist barrierefrei.
Wenn Sie Unterstützung brauchen, helfen wir gerne.
Fahrtkosten und Verpflegung übernehmen wir.
Kontakt & Mitmachen:
Ansprechpartnerinnen: Jana Senger und Jessica Bartels E-Mail und Informationen: zusammenmutig@diakonie-hessen.de
Termin:
📅 25. März 2026
🕙 10:00 – 14:30 Uhr
📍 Regionale Diakonie Limburg-Weilburg Bahnhofsplatz 2a 65549 Limburg
Ablauf und Inhalte
Ankommen ab 09:30 Uhr 10:00 – 10:30 Uhr | Begrüßung und Kennenlernen
Wir lernen die Teilnehmenden kennen. Wir sprechen über die Ziele des Netzwerkes.
10:30 – 12:00 Uhr | Mitbestimmung kennenlernen
Wir sprechen über die Bedeutung von Mitbestimmung. Wir hören gute Beispiele aus der Praxis.
12:00 – 13:00 Uhr | Gemeinsame Mittagspause
13:00 – 14:00 Uhr | Die Wirkung von Mitbestimmung
Wir sprechen darüber, was Mitbestimmung alles kann.
14:00 – 14:30 Uhr | Abschluss
Anmeldung zum Netzwerktreffen: https://eveeno.com/161837785
Zielgruppe:
- Menschen mit Behinderungen und ihre Interessenvertretungen/Beiräte
- Leistungsanbieter der Eingliederungshilfe (Fach‑ und Leitungskräfte)
Save The Date – Unsere nächsten vor Ort Termine:
- 24.06.2026 (Marburg)
- 16.09.2026 (Wiesbaden)
- 02.12.2026 (wird noch bekannt gegeben)
LGBT*IQ+ Runder Tisch Mittelhessen
Gießen, Rathaus im Frühling 2026
Donnerstag 26. März, 16:00 Uhr
Noch nicht im Verteiler? Dann meldet euch an: info@hauschildhaus.de
Die queer_en Communities in Mittelhessen an einem Tisch? Das ist ein Zweck des Runden Tischs in Gießen. Die Teilnehmenden tauschen sich hier aus: Sie haben Gelegenheit sich zu informieren, zu vernetzen und zu unterstützen. Gemeinsame Projekte können geformt, politische sowie persönliche Belange formuliert werden. Seid auch Ihr dabei? Das LSBT*IQ-Netzwerk will Euch Knotenpunkte geben. Ob Ihr Euch selbst, Euer Ehrenamt oder andere Arbeitsstellen vertretet: Ihr seid herzlich eingeladen, Euch hier zu beteiligen; und wenn es nur die Neugierde zu befriedigen gilt, was im queer_en Mittelhessen alles möglich ist. Die Veranstaltung findet in Präsenz und in deutscher Lautsprache statt. Meldet Euch bei uns, wenn wir Euch helfen dürfen.
Die Veranstaltung „LGBT*IQ+ Runder Tisch Mittelhessen Gießen im Frühling 2026“ findet im Rathaus am „Donnerstag, 26. März, 16:00 Uhr“ statt.
Anmeldungen für den Verteiler sind an die Mailadresse info@hauschildhaus.de zu richten.
- Wann: Donnerstag, 26. März 2026, 16:00 Uhr.
- Wo: Raum 00 – 202 beim Integrationsbüro hinter dem Atrium im Rathaus, Gießen.
Eine Veranstaltung des LSBT*IQ Netzwerk Mittelhessen, gefördert aus Mitteln des Hessischen Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt.
Was wäre wenn: KinderKulturTage
5.- 29. März 2026 in Lich
1. Licher KinderKulturTage Vernissage, Workshops, Musik & Spiele
Mitmachen und anschauen, kennenlernen und genießen
Kunst und Kulturangebote sind für Erwachsene eine Selbstverständlichkeit. Für Kinder, gerade in unserer ländlichen Region aber noch lange nicht. Die Licher Vereine und Initiativen möchten das ändern mit dem Projekt der KinderKulturTage. Dieses Angebot lebt vom Mitmachen, Ehrenamtlichkeit und Engagement für unser Gemeinwesen. Der Verein Kunst in Licher Scheunen hat die Initiative ergriffen und die erste Kampagne initiiert. Gemeinsam freuen wir uns auf ein buntes Programm.
Am 21. März 2026 wird es einen KinderKulturTag in der Aula der Erich-Kästner-Schule in Lich geben. Unterschiedliche Licher Vereine, Initiativen, KünstlerInnen und Geschäfte bieten Workshops und Mitmachangebote an und zeigen ihr Können. In entspannter Atmosphäre schaffen wir Begegnungs- und Erlebnisräume. Kunstwerke aus den Workshops, der Kunstklasse und des Waldkindergarten Pflanzgarten werden zu sehen und zu bewundern sein. Bei einem kleinen Snack und einem Getränk bietet sich auch Gelegenheit zum Plaudern und Austausch. Auch das gemeinsame Tun von Eltern und Kindern ist möglich und gewünscht. Denn daran werden sich die Kinder lange erinnern
Empowerment für queere Menschen am 26.04.2026
Diskriminierungen, Grenzverletzungen und Übergriffe sind für queere Menschen alltägliche Erfahrungen. Der Kurs ermutigt dazu, diesen Situationen nicht hilflos ausgeliefert zu sein und gegen die Vereinzelung ein kollektives Handeln zu stellen. Im Kurs werden insbesondere Verteidigungstechniken für Übergriffe im öffentlichen Raum vorgestellt und geübt. Der Kurs wird von einer queeren Trainerin geleitet.
- Kurszeiten: Sonntag, 26.4. 26 von 10 bis 15:00 Uhr
- Kosten: 45€
- Kursort: zentral in Marburg
- Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen!
Weitere Informationen
Teilhabe überall stärken! Kostenlose Seminare zur Inklusion in Freizeit, Sport und Kultur für Hessens Kommunen
Regelmäßiger Sport, eigenen Hobbys nachgehen oder mal ins Kino – all das ist für viele Menschen mit Behinderungen immer noch nicht uneingeschränkt möglich. Häufig verbringen sie ihre Freizeit allein, obwohl die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gemäß der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) ein Menschenrecht ist.
Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen möchte die Kommunen in Hessen darin unterstützen, ihre Angebote in den Bereichen Freizeit, Sport und Kultur allen Menschen zugänglich zu machen. Ob Ehrenamtliche aus Sport-, Musik- oder Kulturverein, Mitarbeiter/innen der Verwaltung, kommunale Behinderten beauftragte oder auch Gemeindevertreter/innen – Ziel ist es, in den Kommunen all diejenigen anzusprechen, die sich für die Idee der Inklusion begeistern, und ihnen die not wendigen Fertigkeiten und Fähigkeiten zu vermitteln, um Angebote vor Ort anzuregen und umzusetzen. Hierzu bietet der VdK ein zweiteiliges Seminar an.
Grundlagenseminar „Basiswissen: Inklusion in Freizeit, Sport und Kultur“
- Grundlagenwissen: Begriff und Bedeutung von Inklusion, gesetzliche Rahmenbedingungen und rechtliche Ansprüche
- Sensibilisierung für die Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen: Herausforderungen, Ressourcen, Abbau von Vorurteilen
Termine 2026:
- Samstag, 14. Februar
- Donnerstag, 7. Mai
- Donnerstag, 21. Mai
- Samstag, 13. Juni
Fortbildung „Aktiv werden vor Ort für die Inklusion in Freizeit, Sport und Kultur“
- praktische Beispiele zur gelebten Inklusion in Freizeit, Sport und Kultur kennenlernen
- eigene Ideen und Ansätze zum Aufbau inklusiver Angebote und Projekte entwickeln
- Werkzeuge zur Umsetzung der eigenen Projektideen erhalten
Termine 2026:
- Donnerstag, 25. Juni
- Samstag, 12. September
- Freitag, 6. November
- Samstag, 14. November
Anmeldung unter: www.hessen-thueringen.vdk.de/news/neue-seminarreihe-teilhabe-staerken
Veranstaltungsort: Sporthotel Grünberg, Am Tannenkopf 1, 35305 Grünberg
Wünschen Sie weitere Informationen oder haben Sie Fragen?
Ihre Ansprechpartnerin ist:
- Dr. Lucia Artner
- Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
- Stabsstelle Inklusion, Frauen- und Sozialpolitik Landesgeschäftsstelle, Gärtnerweg 3, 60322 Frankfurt am Main
- Tel.: 069 714002-65, Fax: 069 714002-24
- E-Mail: lucia.artner@vdk.de
Die Seminarreihe wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
Der VdK ist der Sozialverband für Jung und Alt, der Generationen verbindet, unabhängig von parteipolitischen, religiösen und weltanschaulichen Interessen.
Sozialrechtliche Beratung und Vertretung, politische Einflussnahme und gegenseitige Hilfe sind seine tragenden Säulen.
Begleitende Fortbildungsreihe für Lehrkräfte
Toxische Männlichkeitsbilder und Antifeminismus auf Social Media – Pädagogische Zugänge zur digitalen Mannosphäre
Dating-Coaches, Redpill-Ideologie und rechtsextreme Narrative prägen eine wachsende Online-Szene, die gezielt antifeministische Inhalte verbreiten. Wir zeigen zentrale Akteure, Erzählmuster und ihre Wirkung auf Jugendliche – und diskutieren, wie Lehrkräfte junge Menschen dabei unterstützen können, solche Narrative kritisch zu hinterfragen und vielfältige Vorstellungen von Männlichkeit zu entwickeln.
8. Sportethischer Fachtag Inklusion und Sport
Zwischen Abgrenzung und Teilhabe
Dienstag, 24. März 2026, 10.00-16.00 Uhr
Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main
Vorträge (hybrid) und Diskussion/Talkrunde (vor Ort). Bitte beachten Sie die Informationen zur Barrierefreiheit in der Evangelischen Akademie Frankfurt.
Anmeldung bis zum 15.03.2026 erbeten
Leitung: Präses Dr. Thorsten Latzel (Sportbeauftragter der EKD)
Hanna-Lena Neuser (Akademiedirektorin)
Bei Rückfragen: Simone Mehler mehler@evangelische-akademie.de;
Telefon: +49(0)69.17 41 526-11
Inklusion ist ein Menschenrecht. Ihre Verwirklichung kommt in vielen Bereichen nur mühsam voran. Wie sieht es im Sport aus? Fairness gilt als zentraler Wert des Sports. Zur Fairness gehören Chancen gleichheit und eine klare Haltung bei Verletzungen der Menschenrechte, wenn behinderte Sportler/innen z.B. Diskriminierungen oder Ausgrenzung erfahren.
Daher: Haben Menschen mit Behinderungen wirklich vergleichbare Chancen, ihren Sport zu treiben, wie Menschen ohne Behinderungen? Die Paralympischen Spiele sind ein Beispiel für Separation im Sport der behinderten Menschen. Sie lenken aber in besonderer Weise die Aufmerksamkeit auf ihre Fähigkeiten. Ebenso gibt es Beispiele für ihre Integration in den allgemeinen Sportbetrieb. Welche Rahmenbedingungen sind für Teilhabe im Sport nötig und förderlich? Wie muss Barrierefreiheit in unterschiedlichen Sportbereichen aussehen? Über diese und weitere Fragen soll beim Sportethischen Fachtag 2026 mit dem Titel „Inklusion und Sport – Zwischen Abgrenzung und Teilhabe“ aus wissenschaftlicher, verbandlicher, medialer und nicht zuletzt aus der Sicht der Aktiven im Sport diskutieren werden.
Wir wollen dabei auch her ausstellen, was andere Gesellschaftsbereiche vom Sport lernen können … vielleicht kann der Sport sogar Motor und Moderator für (mehr) gesellschaftliche Inklusion sein!
Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier: 8. Sportethischer Fachtag 2026
Begleitende Fortbildungsreihe für Lehrkräfte
Toxische Männlichkeitsbilder und Antifeminismus auf Social Media – Pädagogische Zugänge zur digitalen Mannosphäre
Dating-Coaches, Redpill-Ideologie und rechtsextreme Narrative prägen eine wachsende Online-Szene, die gezielt antifeministische Inhalte verbreiten. Wir zeigen zentrale Akteure, Erzählmuster und ihre Wirkung auf Jugendliche – und diskutieren, wie Lehrkräfte junge Menschen dabei unterstützen können, solche Narrative kritisch zu hinterfragen und vielfältige Vorstellungen von Männlichkeit zu entwickeln.
8. Sportethischer Fachtag Inklusion und Sport
Zwischen Abgrenzung und Teilhabe
Dienstag, 24. März 2026, 10.00-16.00 Uhr
Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main
Vorträge (hybrid) und Diskussion/Talkrunde (vor Ort). Bitte beachten Sie die Informationen zur Barrierefreiheit in der Evangelischen Akademie Frankfurt.
Anmeldung bis zum 15.03.2026 erbeten
Leitung: Präses Dr. Thorsten Latzel (Sportbeauftragter der EKD)
Hanna-Lena Neuser (Akademiedirektorin)
Bei Rückfragen: Simone Mehler mehler@evangelische-akademie.de;
Telefon: +49(0)69.17 41 526-11
Inklusion ist ein Menschenrecht. Ihre Verwirklichung kommt in vielen Bereichen nur mühsam voran. Wie sieht es im Sport aus? Fairness gilt als zentraler Wert des Sports. Zur Fairness gehören Chancen gleichheit und eine klare Haltung bei Verletzungen der Menschenrechte, wenn behinderte Sportler/innen z.B. Diskriminierungen oder Ausgrenzung erfahren.
Daher: Haben Menschen mit Behinderungen wirklich vergleichbare Chancen, ihren Sport zu treiben, wie Menschen ohne Behinderungen? Die Paralympischen Spiele sind ein Beispiel für Separation im Sport der behinderten Menschen. Sie lenken aber in besonderer Weise die Aufmerksamkeit auf ihre Fähigkeiten. Ebenso gibt es Beispiele für ihre Integration in den allgemeinen Sportbetrieb. Welche Rahmenbedingungen sind für Teilhabe im Sport nötig und förderlich? Wie muss Barrierefreiheit in unterschiedlichen Sportbereichen aussehen? Über diese und weitere Fragen soll beim Sportethischen Fachtag 2026 mit dem Titel „Inklusion und Sport – Zwischen Abgrenzung und Teilhabe“ aus wissenschaftlicher, verbandlicher, medialer und nicht zuletzt aus der Sicht der Aktiven im Sport diskutieren werden.
Wir wollen dabei auch her ausstellen, was andere Gesellschaftsbereiche vom Sport lernen können … vielleicht kann der Sport sogar Motor und Moderator für (mehr) gesellschaftliche Inklusion sein!
Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier: 8. Sportethischer Fachtag 2026
Save the Date: Fachtag „Soziale Arbeit mit trans* und nicht-binären Jugendlichen
Kooperation der Frankfurt University of Applied Sciences mit der Deutschen Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit e.V. (dgti)
Fachtag „Soziale Arbeit mit trans* und nicht-binären Jugendlichen“
Freitag, 08.05.2026, 09:30-17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Gemeinsam mit Ihnen soll beleuchtet werden, wie die Soziale Arbeit den Bedarfen trans* und nicht-binärer junger Menschen gerecht werden kann. Neben der Präsentation zentraler Ergebnisse des Forschungsprojekts „Soziale Arbeit mit trans* und nicht-binären Jugendlichen im Spannungsfeld heteronormativer Konstrukte und geschlechtlicher Selbstentwürfe“ wird es praxisnahe Workshops und Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung geben.
Merken Sie sich den Termin gerne vor.
Kommunalwahl 2026
Wahlbroschüre in Einfacher Sprache
Wählen zu können, das ist in unserer Demokratie ein wichtiges Grundrecht. Am 15. März 2026 findet in Hessen die nächste Kommunalwahl statt. Doch wer darf daran teilnehmen? Und welche Möglichkeiten gibt es, seine Stimme abzugeben? Antworten dazu liefert die Wahlbroschüre zur Kommunalwahl 2026 in Einfacher Sprache.
Sie soll Menschen mit Behinderungen dabei unterstützen, ihr Wahlrecht auszuüben. Einfache Sprache ist zudem für Menschen hilfreich, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Diese Wahlbroschüre wird vom Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen herausgegeben und ist in Zusammenarbeit mit den drei kommunalen Spitzenverbänden in Hessen entstanden.
Die Wahlbroschüre zur Kommunalwahl 2026 in Einfacher Sprache finden Sie hier: Komunalwahlbroschüre 2026 in einfacher Sprache Hessen
Mach mit bei der großen Umfrage zu Diskriminierung
Große, deutschlandweite Befragung zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland
Herzlich Einladung zur Teilnahme und Unterstützung
Worum geht es?
Vom 12. November 2025 bis 28. Februar 2026 führt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch.
Wer kann an der Umfrage teilnehmen?
An der Umfrage können alle Menschen ab 14 Jahren teilnehmen, die in Deutschland Diskriminierung erlebt haben. Die Teilnahme ist anonym, barrierearm und in vielen Formaten und Sprachen möglich.
In Zeiten, in denen gleiche Rechte für alle in Frage gestellt werden, ist eine große Beteiligung an der Umfrage wichtiger denn je. Deshalb möchte ich Sie bitten, uns zu unterstützen, Diskriminierung in Deutschland sichtbarer zu machen.
Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Alle wichtigen Informationen und den Online-Fragebogen finden Sie hier:
www.diskriminierung-umfrage.de
"Die AdiNet Buchempfehlung"
In unserer Rubrik "Die AdiNet Buchempfehlung" stellen wir jeden Monat Bücher vor, mal älter, mal brandneu aber auf jeden Fall wichtige Werke für aktuelle Debatten.
Leila Mottley
Nachtschwärmerin
Ein Roman über die schlimmsten Seiten einer Gesellschaft und den Kampf einer jungen Frau für alle, die sie liebt
Die siebzehnjährige Kiara lebt mit ihrem älteren Bruder Marcus in einem heruntergekommenen Apartment in East Oakland, Kalifornien. Die beiden Geschwister haben die Highschool ohne Abschluss verlassen und sind ohne ihre Eltern auf sich allein gestellt. Kiara versucht verzweifelt, Arbeit zu finden, um die Miete zu bezahlen. Doch niemand gibt einer Minderjährigen einen Job. So landet sie schließlich in der Prostitution. Ihr einziger Lichtblick ist der zehnjährige Nachbarssohn Trevor, um den sie sich hingebungsvoll kümmert. Bis ihr Name im Rahmen eines Skandalprozesses gegen die Polizei genannt wird. Sagt Kiara dort aus, wird sie alle in Gefahr bringen, die sie liebt . . .
Dr.med. Alicia Baier
Das Patriarchat im Uterus
Weltweit ist jede vierte Frau einmal in ihrem Leben selbst betroffen, trotzdem halten sich die Mythen und Falschinformationen rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch hartnäckig.
Die Folge: Unkenntnis, Tabuisierung und Stigmatisierung. Zugleich ist gerade erst ein Vorhaben für die Legalisierung von Abtreibungen kurz vor dem Ziel im Bundestag ausgebremst worden. In ihrem Buch erklärt Dr. med. Alicia Baier, Ärztin in der Gynäkologie und Gründerin von Doctors for Choice Germany, die medizinischen und politischen Grundlagen.
Dr. med. Alicia Baier mit einem hochaktuellen Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung
Dabei wird klar: Die aktuelle rechtliche Regelung in Deutschland verursacht nicht nur große Probleme in der medizinischen Praxis, sondern folgt auch patriarchalen Mustern und ist ein Einfallstor für rechte Ideologien. Lücken im Medizinstudium, Bevormundung per Gesetz und Vorurteile statt ärztlicher Professionalität sind dabei nicht aus einem luftleeren Raum entstanden. Mit viel Empathie und großer Expertise zeigt Baier, warum dies eine Geschichte von Macht und Entmündigung ist. Und sie macht deutlich, was sich in Gesellschaft, Medizin und Politik ändern muss, damit gebärfähige Menschen selbst über ihre Körper bestimmen können. So wird klar: Das Thema geht uns alle an.
Ein Muss für alle, die sich für Feminismus, reproduktive Rechte und Geschlechtergerechtigkeit interessieren.
"Die AdiNet-Podcast-Empfehlung"
In unserer Rubrik "Die AdiNet-Podcast-Empfehlung" stellen wir Podcasts vor. Dieses Mal:
bpb - Bundeszentrale für politische Bildung
Taking the Red Pill - Einstiegsdroge Antifeminismus
Wer wie Neo im Film „Matrix“ die rote Pille schluckt, erkennt die „ganze Wahrheit“.
Hinter diesem vermeintlich harmlosen Bezug auf einen Filmklassiker verbirgt sich eine weit verbreitete antifeministische Verschwörungsideologie. Diese rote Pille ist eine Einstiegsdroge in menschenfeindliche und demokratiegefährdende Weltbilder, in extrem rechte oder religiös fundamentalistische Ideologien.
In sechs Folgen blickt der Podcast „Taking the Red Pill – Einstiegsdroge Antifeminismus“ genauer auf das Phänomen: Was ist Antifeminismus und warum ist er so anschlussfähig? Wie mobilisieren Männerrechtler, Pick-Up-Artists oder Tradwives mit antifeministischen Narrativen? Und was haben die rechtsterroristischen Anschläge von Toronto, Halle oder Hanau damit zu tun?
(Stellen-)Ausschreibung
Das Psychosoziale Zentrum für geflüchtete Menschen Mittelhessen sucht eine neue Mitarbeiterin/einen neuen Mitarbeiter:
Therapeutin/Therapeut im Psychosozialen Zentrum für geflüchtete Menschen Mittelhessen (Teilzeit 75%)
Das Psychosoziale Zentrum für geflüchtete Menschen Mittelhessen sucht zum nächstmöglichen Termin eine Therapeutin/einen Therapeuten in Teilzeit (75%, Vergütung nach TVÖD-H E 13). Das Psychosoziale Zentrum für geflüchtete Menschen Mittelhessen ist ein vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördertes und vom gleichnamigen Trägerverein geführtes Beratungszentrum für geflüchtete Menschen mit Traumafolgestörungen. Es existiert seit Beginn 2018 und ist für zwei Erstaufnahmeeinrichtungen und fünf Landkreise zuständig. Schwerpunkt der Beratung ist die Diagnostik, Krisenintervention und Stabilisierung. Des Weiteren funktioniert das PSZ Mittelhessen als Schnittstelle zwischen verschiedenen Institutionen, die in der Flüchtlingsversorgung tätig sind. Neben der direkten Beratung von Geflüchteten besteht die Arbeit auch aus Fall- und Teambesprechungen, Netzwerktreffen, Supervision, Besuchen und Halten von Fortbildungen, Konzeptarbeit sowie Verfassen von Befundberichten.
Was erwarten wir?
- Abgeschlossenes Psychologie- oder Medizinstudium (im Falle der Weiterbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie auch abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik/Sozialarbeit möglich)
- psychiatrische Vorerfahrung (z.B. Psychiatriejahr im Zusammenhang mit der psychotherapeutischen Weiterbildung)
- wünschenswert: Weiterbildung zum Psychologischen oder Ärztlichen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in einem anerkannten psychotherapeutischen Verfahren
- Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit
- Fähigkeit in einem multiprofessionalen Team mit unterschiedlichen psychotherapeutischen Ausrichtungen zusammenzuarbeiten
- Bereitschaft sich in Themen wie Asylrecht einzuarbeiten
Wen suchen wir?
Wir suchen eine/n neue/n Kollege/in mit Interesse an der interkulturellen Begegnung sowie Interesse daran, sich kreativ in den Aufbauprozess des Beratungszentrums einzubringen und diesen mitzugestalten.
Was bieten wir?
- Ein lebendiges und wertschätzendes Team
- Die Möglichkeit sich kreativ an der Entwicklung und Optimierung des PSZ Mittelhessen zu beteiligen
- Erfahrungen im Bereich der Traumafolgestörungen, Krisenintervention und interkulturellen Beratung
- Ein interessantes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld, in dem man sich beruflich und persönlich weiter entwickeln kann
Wie kann ich mich bewerben?
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 28.2.2026 an den Vorstand über info@psz-mittelhessen.de oder postalisch über PSZ Mittelhessen, Liebigstraße 15, 35390 Gießen.
Fachberatungsstelle Täter*innenarbeit bei häuslicher und sexueller Gewalt in Fulda
Wir suchen zum 01.04.2026 für unsere Fachberatungsstelle Täter*innenarbeit bei häuslicher und sexueller Gewalt in Fulda
eine*n Sozialpädagog*in (m/w/d) mit psychosozialer beraterischer/therapeutischer Zusatzqualifikation
oder mit vergleichbarer Qualifikation
Schwerpunkt der Tätigkeit ist die deliktorientierte und rückfallpräventive Beratung und Therapie von Täter*innen im Kontext häuslicher und/oder sexueller Gewalt sowie die präventive Beratung von Personen, die noch kein Delikt begangen haben, aber befürchten, dies zu tun.
Der Stellenumfang beträgt 20 Wochenstunden (Teilzeit).
Mit Ihrer Arbeit bei uns können Sie sich auf diese Weise einbringen
- Sie führen eigenständig deliktorientierte Beratung/Therapie durch mit Menschen, die Sexual- oder Gewaltdelikte begangen haben, oder die befürchten, dies zu tun
- Sie erstellen individuelle Delikthypothesen und entwickeln daraus abgeleitet individuelle Beratung- oder Therapiepläne
- Sie erstellen Hypothesen zur sexuellen Präferenz und Persönlichkeitsstruktur der Klienten auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Theorien
- Sie können auch in Zwangskontexten tragfähige Arbeitsbündnisse aufbauen und legen großen Wert auf eine anhaltende Beziehungs- und Motivationsarbeit
- Sie stehen in Kooperation mit zuständigen Bewährungshelfer*innen, Gerichten, Jugendämtern und sonstigen Netzwerkpartnern
- Sie konzipieren und führen Präventionsveranstaltungen im Rahmen von sexueller Bildung durch
Das bringen Sie mit
- Sie verfügen über ein abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik/Sozialer Arbeit oder einem vergleichbaren Abschluss
- Sie verfügen über psychosoziale beraterische/therapeutische Vorerfahrung möglichst in der Arbeit mit straffälligen Menschen oder bringen die Bereitschaft mit, sich in dieses Arbeitsfeld einzuarbeiten
- Sie bringen die Bereitschaft für Fort- und Weiterbildung mit
- Sie sind engagiert, freuen sich auf die Arbeit in einem kleinen Team mit engem Austausch und kollegialer Intervision
- Sie können sich mit den Werten und Zielen von pro familia identifizieren
- Sie zeichnen sich aus durch eine wertschätzende Grundhaltung sowie Freude und Interesse an der psychosozialen beraterischen/therapeutischen Arbeit im Allgemeinen und insbesondere mit straffälligen Menschen
- Sie suchen aufgrund Ihrer persönlichen oder beruflichen Situation dauerhaft eine Teilzeitstelle
Beratungsstelle Fulda
Wir bieten Ihnen
- Fachlich fundierte Einarbeitung
- Arbeitsvertrag und Vergütung entsprechend dem MTV der pro familia Hessen gGmbH
- Möglichkeit zur Altersvorsorge
- Bike-Leasing, Zuschuss zum Deutschland-Ticket
- Regelmäßige Supervision, Fortbildungsmöglichkeiten
- In einem engagierten, kollegialen und aufgeschlossenen Team erwartet Sie eine vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeit
- Sie nehmen teil an regelmäßigen Fallbesprechungen im Team, an fachspezifischen externen Weiterbildungen und Tagungen sowie an externer Supervision.
- Die pro familia Hessen gGmbH setzt sich aktiv für Chancengleichheit und Vielfalt ein. Wir begrüßen Bewerbungen aller Menschen.
Bei Fragen zur Stellenausschreibung wenden Sie sich gerne an Eike Brähler
Tel. 0661 480 4969 0
eike.braehler@hessen.profamilia.de
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung schriftlich bis zum 28.02.2026 an pro familia Hessen gGmbH
Beratungsstelle Fulda
Karlstraße 30
36037 Fulda
E-Mail: taeterarbeit.fulda@hessen.profamilia.de
Falls Sie sich per E-Mail bewerben, stimmen Sie zu, dass Ihre Angaben gespeichert werden, damit auf diese zur Bearbeitung und Beantwortung Ihrer Bewerbung zurückgegriffen werden kann. Ohne Ihre Einwilligung werden diese Daten nicht an Dritte weitergegeben.
advd: Minijobber*in oder Werkstudent*in für digitale Lernprozesse und Projektunterstützung
Zum 01. April 2026 suchen wir eine*n Minijobber*in oder eine*n Werkstudent*in (12-15 Stunden/Woche) für die Unterstützung des Projekts BERTHA – Qualifizierung und Vernetzung für Anlauf- und Beschwerdestellen.
Über uns
Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) ist ein bundesweiter Dachverband unabhängiger Antidiskriminierungsberatungsstellen. Unsere 41 Mitgliedsorganisationen aus 14 Bundesländern verfügen über langjährige Erfahrungen in der Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit auf der Basis eines horizontalen Ansatzes.
Wir setzen uns für einen wirksamen Diskriminierungsschutz auf individueller und struktureller Ebene ein, fördern den fachlichen Austausch, entwickeln Antidiskriminierungsberatung weiter und vertreten gemeinsame politische Interessen.
Deine Aufgaben
Als Minijobber*in/ Werkstudent*in unterstützt du das BERTHA-Team bei der Umsetzung und Betreuung digitaler Bildungsangebote sowie bei organisatorischen Aufgaben im Projektalltag.
Konkret bedeutet das:
- Mitwirkung bei der Erstellung und Pflege von Online-Kursen, insbesondere das technische Einpflegen und Aufbereiten von Lerninhalten in unserer Selbstlernplattform (v. a. Tutor LMS)
- Unterstützung bei der Erstellung multimedialer Lerninhalte (Texte, Videos, einfache interaktive Elemente)
- Mitarbeit bei der Durchführung von Online-Workshops sowie bei kollegialen Fallaustauschformaten
- Unterstützung bei der Projektverwaltung, z. B. bei organisatorischen Abläufen und der Ausstellung von Verträgen
- Gelegentliche Arbeit mit digitalen Tools wie z. B. HubSpot
Dein Profil
- Du arbeitest strukturiert, selbstständig und zuverlässig
- Du hast Freude an der Zusammenarbeit im Team und an digitalen Arbeitsprozessen
- Du bringst eine hohe IT-Affinität mit und arbeitest dich gern in neue Software und Tools ein
- Du hast ein Grundverständnis für Diskriminierung, Intersektionalität und machtkritische Perspektiven
Idealerweise bringst Du mit:
- Sicherer Umgang mit digitalen Tools und erste Erfahrungen mit E-Learning-Plattformen (insbesondere Tutor LMS oder vergleichbar)
- Grundkenntnisse oder Interesse an der Erstellung multimedialer Lerninhalte
- Interesse am Themenfeld Beschwerdestrukturen
Unser Angebot:
- Raum für Eigeninitiative und Gestaltung in einem innovativen und gesellschaftlich relevanten Projekt
- Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeit (1 Tag Büropräsenz in Berlin-Prenzlauer Berg), gut vereinbar mit Studium oder anderen Verpflichtungen
- Befristete Stelle bis zum 31.12.2026, mit Option auf Verlängerung
- Ein wertschätzendes, diverses Team mit offener Arbeitskultur
- 25 Urlaubstage (bei 5-Tage-Woche) + Betriebsferien zum Jahreswechsel
Deine Bewerbung:
Wir ermutigen besonders Menschen, die Diskriminierungserfahrungen gemacht haben, sich zu bewerben. Wir möchten unsere Teams diverser machen und verschiedene Perspektiven repräsentieren.
Sende deinen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und relevante Nachweise (in einer pdf) bis spätestens 24. Februar 2026 an bertha@antidiskriminierung.org.
Die Bewerbungsgespräche finden am 9. und 10. März jeweils zwischen 13 und 16 Uhr bevorzugt in Präsenz in unserer Geschäftsstelle statt.
Bei inhaltlichen Fragen zur Stelle wende dich bitte an Franziska Schwantuschke (franziska.schwantuschke@antidiskriminierung.org).
Ideen, Vorschläge, Informationen ...
Unser Netzwerk lebt von Ihrem Mitwirken. Lassen Sie uns gerne Ideen, Veranstaltungshinweise etc. zukommen. Wir wollen Sie und Ihre Projekte unterstützen, Ihre Reichweite erhöhen und vielleicht zuvor noch unbekannte Akteur*innen bekannt machen und vernetzen.
AdiNet Mittelhessen
AdiNet Mittelhessen ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen, die durch die Antidiskriminierungssstelle in Wiesbaden gefödert werden.
Unser Ziel ist der Zusammenschluss und die Kooperation möglichst vieler Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit in der Region Mittelhessen.
Gemeinsam wollen wir Diskriminierung sichtbar machen und ihr entgegen treten.
Das Projekt AdiNet Mittelhessen wird getragen vom Landkreis Gießen und gefördert durch die Hessische Antidiskriminierungsstelle beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.
Social Media
AdiNet Mittelhessen ist bei...
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Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.
Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. wurde im Jahr 2019 in Gießen an der Lahn gegründet, mit dem Ziel, ein Netzwerk für Engagierte und Interessierte im Bereich der „Antidiskriminierung“ zu etablieren, um das Bewusstsein über Benachteiligungsformen und das Wissen über wirksame Gegenstrategien gemeinsam in die Breite zu tragen. Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. reagiert auf den Bedarf einer horizontal und mehrdimensional ausgerichteten Antidiskriminierungsarbeit. Er macht es sich zur Aufgabe, in regionaler und interkommunaler Zusammenarbeit ein niederschwelliges und wohnortnahes Unterstützungsangebot für Menschen in der Region Mittelhessen zu schaffen, die von Diskriminierung betroffen und bedroht sind, um sie zu ermutigen und in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken (Empowerment).