(Veranstaltungs-)Hinweise

Feministisches Rathaus – 40 Jahre Gleichstellungsarbeit

  • 23.04.2026
  • 10-17 Uhr
  • Marburger Rathaus 

Veranstaltung mit Workshops, Ausstellungen, Filmvorstellung, Gesprächsrunden

 

Lesbian Day of Visibility 26. April 2026 

Anschlussverwendung Grünbergerstr. 22

Brunch ab 11 Uhr 

Bringt bitte eure vegetarischen oder veganen Lieblingsspeisen mit!

Programm

  • Was bedeutet lesbische Sichtbarkeit? (Jasmin)
  • Lesbische Perspektiven im SV Regenbogen Gießen (Julia)
  • Queer Church als Bereicherung für die Commhnity (Fran & Stella)

 

Fachtag – Jenseits der Schubladen: Phänomenübergreifende Extremismusprävention in der Praxis

In diesem Jahr stellt der Fachtag phänomenübergreifende Erscheinungsformen von Demokratiefeindlichkeit und Extremismus in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen wiederkehrende Muster und Ideologieelemente, die in unterschiedlichen extremistischen Zusammenhängen auftreten wie etwa sexistische Frauen- und Weiblichkeitsbilder, Antisemitismus, Klimawandelleugnung, Verschwörungserzählungen und Antiziganismus. Diese Inhalte begegnen jungen Menschen in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten und werden gezielt genutzt, um Radikalisierungsprozesse zu fördern. Der Fachtag bietet pädagogischen Fachkräften Orientierung für die Praxis, indem er dabei unterstützt, solche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und Handlungssicherheit im Umgang damit zu gewinnen. 

  • 28. April 2026
  • 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr
  • Jugend- und Kulturzentrum Jokus, Ostanlage 25a, 35390 Gießen
  • Anmeldung bis zum 21. April unter www.jbw-giessen.de

 

Programm:

9:30 Uhr                Ankommen und Anmeldung

10:00 Uhr              Begrüßung durch Stadträte Gerda Weigel-Greilich

10:15-12:00 Uhr    Fachvortrag: „Brückennarrative“ in der Präventionsarbeit Jochen Müller, ufuq

12:00-13:00 Uhr    Pause in Selbstorganisation

13:00-16:00 Uhr    Workshops

16:00-16:30 Uhr    Abschlussrunde 

 

Anmeldung

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über www.jbw-giessen.de 

Der Fachtag wird von den DEXT-Fachstellen Stadt Gießen, Landkreis Gießen, Stadt Marburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Wetteraukreis und Stadt Wetzlar organisiert. 

 

Euthanasie" Wanderausstellung in Marburg

Vom 22. August bis zum 30. Oktober 2025 haben die Arbeitsgruppe „Menschenbild Behinderter Gestern und Heute“ des Marburger Netzwerks für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, die Stadt Marburg und das Begegnungshaus KA.RE. die Wanderausstellung „Die nationalsozialistischen ,Euthanasie‘-Morde“ im KA.RE. in Marburg gezeigt.

In Gebäude 10 der Vitos Klinik (Haupteingang rein, dann links in der ehemaligen Cafeteria) sind der Marburg-Teil und die Steine des Gedenkens ausgestellt. Die Ausstellung in der Vitos Klinik kann täglich von 8 bis 19 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. 

 

In der Ausstellung wird aus historischen Gründen der Begriff „Behinderte“ benutzt. Heute sagen wir „Menschen mit Behinderungen“ oder „Menschen mit Einschränkungen“ oder „Menschen mit Beeinträchtigungen“ oder „behinderte Menschen“.

Mehr Informationen sowie ein Begleitprogramm in Leichter Sprache finden Sie hier: 

"Euthanasie" - Wanderausstellung in Marburg - Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement Marburg

 

1.Mai 2026 Gießen: Heraus zum Tag der Arbeit! 

10:30 Uhr      Auftakt und Demonstration

12:00 Uhr      Kundgebung

13:00 Uhr      Kultur- und Familienfest am Kirchplatz Gießen 

 

Programm:

Redebeiträge aus Betrieb und Tarif, Livemusik von Herr Petermann & Die Combo sowie Kinderprogramm und Info-Stände 

 

Vortrag: Queere Hoffnung – Geschlecht, Diskriminierung, Solidarität

Datum: 08.05.26 / 18 Uhr

Ort: Queeres Zentrum Marburg

Referent*in: Felicia Ewert

 

Der Vortrag umfasst eine Aufklärung über gängige diskriminierende Begriffe und zeigt wie sie im Alltag verankert sind. 

Die Referentin beschäftigt sich mit der Existenz von offen transfeindlichen Personen und Organisationen. Hierin wird auch dargestellt, dass Transfeindlichkeit ein verbindendes Element (Querfront) zwischen entgegengesetzten politischen Strömungen im Kapitalismus sein kann. Denn Transfeindlichkeit beginnt nicht erst mit offener (körperlicher) Gewalt. 

Für die Referentin ist das grundsätzliche Hinterfragen von Geschlechternormen und Definitionen unerlässlich. 

Sie geht der Frage nach, was *wir alle* tun müssen, um bestehende diskriminierende geschlechtliche Vorstellungen zu erkennen und zu dekonstruieren.

Felicia Ewert ist Autorin und Speakerin zu den Themen Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, (Trans-)Misogynie, geschlechtlichem Biologismus und Neurodivergenz.

 

Online-Kurs für Eltern: Rosa für Mädchen und Blau für Jungs? Wie Gendermarketing die Entwicklung von Kindern beeinflusst.

Früher war alles besser, und Mädchen durften noch Mädchen sein und Jungs eben Jungs … oder etwa nicht? Ein Großteil der Eltern ist überzeugt, dass Jungen und Mädchen sich frei von Geschlechterstereotypen entfalten können. Aber stimmt das wirklich? Was ist eigentlich „typisch Mädchen“ und was „typisch Junge“? Und was hat das alles mit Gendermarketing und Persönlichkeitsentwicklung zu tun?

 

Gemeinsam gehen wir diesen Fragen nach, reflektieren unsere eigenen Vorstellungen und Erwartungen und tauschen uns wertschätzend darüber aus.

Inhalte orientieren sich u. a. an dem Buch "Die Rosa-Hellblau-Falle" von Almut Scherring und Sascha Verlan sowie der Arbeit von klische*esc e.V.

 

Beginn: 19.05.2026, 20:00 Uhr

Anmeldeschluss: 12.05.2026

regional-digital@vhs

Neue Kooperation verbindet regionale Stärke der vhs mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens

Mit der im Frühjahr 2021 begonnenen Kooperation "regional-digital@vhs" zwischen den vier vhs Wetterau, Landkreis Gießen, Vogelsbergkreis und der Bildungspartner Main-Kinzig sollen die Vorteile regional verorteter Bildungseinrichtungen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens verbunden werden. Die Volkshochschulen bleiben dabei die ortsnahen Ansprechpartnerinnen für alle Fragen und Anregungen interessierter Bürger*innen. Die Kooperation erweitert das Angebot und sichert die hohe Qualität der Veranstaltungen. Dieses Bildungsangebot wird von der vhs Landkreis Gießen durchgeführt.

Link zur Anmeldung: https://www.vhs-kreis-giessen.de/bildungsangebote/kw/bereich/kursdetails/kurs/J-5110135/

 

Dieses Angebot wird im Rahmen des Smart Cities-Modellprojekt "Smartes Gießener Land" ermöglicht, gefördert vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

 

Wendokurse für Mütter und Töchter

30. + 31. Mai 2026
Samstag 10:00 - 16:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 14:00 Uhr
Teilnahmebeitrag 120,- Euro (für Erwachsene + Mädchen)

 

Anmeldung unter: www.wendo-marburg.de, info@wendo-marburg.de 

 

Fachtag "Solidaritäten" am 23.06.2026 der Stabsstelle Antidiskriminierung und Diversität der Philipps-Universität Marburg

In den letzten Jahren erlebten Menschen, die sich für die Bekämpfung von Diskriminierung und (struktureller) Gewalt eingesetzt haben, vielfältige Brüche in solidarischen Beziehungen. Diese Brüche passierten sowohl auf der individuellen Ebene als auch zwischen sozialen Bewegungen. Ausschlaggebend war dabei oft die Frage nach Solidaritäten, eigener Betroffenheit und Verantwortung.

 

Gleichzeitig erleben wir weltweit und auch in Deutschland eine Zunahme und Verstärkung autoritärer und antidemokratischer Bewegungen. Wissenschaftsfeindlichkeit, Antifeminismus, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und Ableismus gehen dabei selbstverständlich Hand in Hand, um emanzipatorische Errungenschaften zu bekämpfen.

Diese Angriffe treffen in besonderer Weise vulnerable und bereits von (struktureller) Diskriminierung betroffene Personen und Gruppen. Intersektionalität zeigt sich hier nicht nur als Konzept, sondern als erlebter und oftmals gewaltförmiger Alltag.

 

Ebenso lässt sich beobachten, wie solidarisches Miteinander, sei es in Form von praktischer Alltagsunterstützung oder ideeller Unterstützung, einen gewichtigen Unterschied macht, sowohl im Erleben marginalisierter Menschen als auch für die Erfolgsaussichten für das Gelingen der Kämpfe um Gerechtigkeit und Emanzipation.

Die Tagung will sich forschend der Frage widmen, wie solche Solidaritäten entstehen und wie sie in schwierigen Zeiten Bestand haben können:

  • Was sind die Grundlagen solidarischen Miteinanders in Zeiten autoritärer Verschiebungen und Angriffe?
  • Wie kann langfristige Solidarität gelingen und was lässt sie scheitern?

 

Eingeladen sind Menschen, die sich in unterschiedlichen Bereichen mit den genannten Fragen auseinandersetzen. Sei es wissenschaftlich, aktivistisch oder in der eigenen beruflichen Praxis.

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier: https://uni-marburg.de/LQzlsE 

 

Weitere Informationen

Förderprogramm "APAV Mini"

Für das Haushaltsjahr 2026 stehen im Haushaltsplan des Landes Hessen u. a. Mittel zur Förderung von Maßnahmen zur Verfügung, die zur Erreichung der Ziele des „Hessischen Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt“ (APAV) beitragen. Hiervon sind für die Förderung von Kleinprojekten („APAV Mini“) insgesamt 30.000 Euro vorgesehen.

Die Ausschreibung „APAV Mini“ richtet sich insbesondere an kleinere Organisationen mit keinen oder geringen Erfahrungen in der Antragstellung und Abwicklung von Projekten (z.B. mit Förderprogrammen des Bundes oder der Europäischen Union). 

Gesucht werden deshalb vorrangig kreative und innovative Projektvorschläge mit regional begrenzter Reichweite und begrenztem Umfang, die insbesondere darauf abzielen, die Sichtbarkeit von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im ländlichen Raum zu stärken.

Antragsberechtigt sind Landkreise, kreisfreie Städte und Sonderstatusstädte, Gemeindeverbände, Gemeinden, Vereine, Institute, Universitäten und Hochschulen sowie freie und andere rechtsfähige Träger/Trägerinnen, die an einer Zusammenarbeit mit oder in Community-basierten Strukturen und Angeboten interessiert sind.

Anträge können spätestens bis zum 31.10.2026 gestellt werden. Der Förderbedarf muss mindestens 500 Euro betragen und darf 2.500 Euro nicht übersteigen.

Die Projektdurchführung soll im Haushaltsjahr 2026 abgeschlossen sein; eine Förderung überjähriger Projekte ist nicht möglich. Das Projekt muss daher spätestens zum 31.12.2026 enden.

 

Das Online-Antragsformular und weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Website des Regierungspräsidiums Darmstadt: https://rp-darmstadt.hessen.de/gesundheit-und-soziales/foerderung/landesprojekte-akzeptanz-und-vielfalt

 

Wissenschaftliche Online-Studie "Intelligente Sprachassistenten: fördernd oder hemmend?" der Philipps-Universtität Marburg

Künstliche Intelligenz in Form von Sprachassistenten bzw. "intelligent voice assistants" (kurz: IVA) wie beispielsweise Apple Inc.'s Siri, Amazon's Alexa oder Google Assistant halten seit Jahren Einzug in den Alltag. Diese sprachverarbeitende Software ermöglicht durch das Sprechen in sogenannte "smart speaker", die beispielsweise in Smartphones verbaut sind, Informationen abzufragen und Aufgaben auszuführen. Auch Gespräche lassen sich mit dieser Technologie führen.

IVA sind möglichst einfach und zur Nutzung anregend gestaltet. Die Gestaltung von IVA und wie sie verbessert werden kann, ist oft Gegenstand bisheriger Forschung. Auch wofür Menschen mit Blindheit und Sehbeeinträchtigung IVA nutzen, wurde bereits wissenschaftlich untersucht.

Doch welche Rolle IVA für das psychische Befinden von Menschen mit und ohne Blindheit bzw. Sehbeeinträchtigung spielt, ist wissenschaftlich bisher zu kurz gekommen. Wie wird IVA erlebt und wahrgenommen? Wobei ist das Benutzen von IVA förderlich und was wird als hinderlich erlebt?

 

Helfen Sie mit durch Ihre Teilnahme an einer etwa 15-minütigen Studie.

Weitere Informationen, sowie die Umfrage finden Sie hier: 

Intelligente Sprachassistenten: fördernd oder hemmend?

Rückfragen richten Sie bitte an das RP Darmstadt, E-Mail: FoerderwesenII25@rpda.hessen.de

 

Fachtag Inklusive Medizin

Di., 28. April 2026, 08:30–16:00 Uhr | Ort: Festscheune von antonius

Wie gelingt eine echte medizinische Teilhabe für Menschen mit Behinderung – im ambulanten und stationären Bereich, in Versorgung, Ausbildung und Forschung?
Der Fachtag Inklusive Medizin bringt Expert*innen aus Medizin, Therapie, Wissenschaft, Sozialwesen, Politik sowie Betroffene und Angehörige zusammen, um diese zentrale Zukunftsfrage zu beleuchten.

Worum geht es?

  • Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse: Führende Expertinnen und Experten aus Neurologie, Psychiatrie, Frauenheilkunde, Orthopädie, Epileptologie und Kardiologie geben Einblicke in Diagnostik, Versorgung und innovative Behandlungsansätze.
  • Praxisnahe Erfahrungsberichte: Wie gelingt Inklusion in realen medizinischen Settings? Welche Barrieren bestehen – und wie können wir sie überwinden?
  • Politische Perspektiven und Systemfragen: Diskussionen zu Menschenrechten, Versorgungsstrukturen, Krankenkassen, Finanzierung und Verantwortung.
  • Zukunftswerkstatt: Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden konkrete politische Forderungen und Leitlinien für eine inklusivere Gesundheitsversorgung entwickelt.

Die Veranstaltung richtet sich an:

  • Ärzt*innen
  • Therapeut*innen
  • Pflege- und Fachkräfte aus Praxen, Kliniken und Einrichtungen
  • Mitarbeitende im Sozial- und Gesundheitswesen
  • Betroffene und Angehörige
  • Interessierte, die Inklusion im Gesundheitswesen stärken möchten

Programm Fachtag inklusive Medizin:

  • 08.30 - 09.00 Uhr: Ankunft und Begrüßung
  • 09.00 - 09.15 Uhr: Grußworte
  • 09.15 - 09.45 Uhr: Impulsvortrag
    Inklusive Medizin Versorgung, Ausbildung und Forschung
    als Schlüssel zu Gesundheit und Teilhabe
    vorgetragen von Prof. Dr. med. Tanja Sappok
  • 09.45 - 10.15 Uhr: Impulsvortrag
    Inklusive Medizin in der Praxis
    von Dr. med. Friederike Herms und Birgit Pohler
  • 10.15 - 11:00 Uhr: Podiumsdiskussion
    Ursachen, Zuständigkeiten, Blockaden, Inklusion 2030
  • 11.00 - 11.15 Uhr: Pause
  • 11.15 - 12.30 Uhr: Zukunftswerkstatt Inklusive Medizin
    Inspirieren. Gestalten. Wirkung entfalten.
  • 12.30 - 13.30 Uhr: Mittagspause
  • 13.30 - 14.00 Uhr: Vortrag
    Gynäkologie bei Mädchen und Frauen mit Behinderung
    vorgetragen von PD Dr. med. Martin C. Koch
  • 14.00 - 14.30 Uhr: Vortrag
    Der Stellenwert von Botulinumtoxin-A in der Betreuung
    von Menschen mit Behinderung
    vorgetragen von Prof. h.c. Dr. med. Stephan Martin
     
  • 14.30 - 14.45 Uhr: Pause
  • 14.45 - 15.15 Uhr: Vortrag
    Epilepsiesyndrome bei Menschen mit Intelligenzminderung
    vorgetragen von Dr. med. Thomas Mayer
  • 15.15 - 15.45 Uhr: Vortrag
    Ist Herzgesundheit wirklich für alle erreichbar? Digitale Prävention zwischen Innovation, Inklusion und Chancengleichheit
    vorgetragen von Dr. med. Carlos Plappert
     
  • 15.45 - 16.00 Uhr: Verabschiedung

Die Veranstaltung wird von der LÄK Hessen mit Fortbildungspunkten zertifiziert. (Änderungen vorbehalten)

Anmeldung für den Fachtag: Link zur Anmeldung

 

Uhrzeit: 08:30–16:00 Uhr

Kosten: Kostenfrei

Kontakt: Mail: t.mueller@antonius.de | Tel. 0661 - 1097-364

Adresse: Festscheune von antonius, An St. Kathrin 4, 36041 Fulda

 

Programm und Anmeldung unter: 

Fachtag Inklusive Medizin - antonius : gemeinsam Mensch

 

Fachtag "Sehnsucht nach Freiheit - Queere Perspektiven auf Migration, Flucht und Asyl"

  • Datum: Dienstag, 19.05.2026
  • Uhrzeit: Von 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr
  • Ort: Frankfurt University of Applied Sciences,
    Nibelungenplatz 1
    Geb. 4, 1. Stock, Raum 109/110

Grußworte

Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt

 

Podium und Queere Perspektiven

Mit: Verena David (Stadtverordnete), Andreas Ewald (MdL), Anastasia Gettikh (Frauenzentrum EVA), Prof. Dr. Sabine Hess (CeMig), Fabian Kagimu (Prism Uganda), Alicia Link (AHF), Berivan Şekerci (Antidiskriminierungsbeauftragte), Knud Wechterstein (AHF), u. a.

 

Künstlerische Performance
mit Kaye-Ree und Fabian Kagimu; Kostümdesign by Sadik; Graphik Recording by Sitha Reis

 

Moderation

Politisches Podium: Bettina Böttinger

Tagesmoderation: Nicole Peinz

 

Rainbow Story

der Autorin Nadia Saadi, vorgetragen von Rokhi Müller

 

Programm und Anmeldung unter: 

Sehnsucht nach Freiheit - Queere Perspektiven auf Migration, Flucht und Asyl

 

Fortbildung Rechtsextremismus und Tik Tok

Termin und Ort

  • 28. Mai 2026, 10-15 Uhr
  • Museum für Kommunikation Frankfurt
  • Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main

TikTok Radikal!: Rechtsextremismus damals und heute

Zwischen historischer Aufarbeitung und zeitgemäßer Aufklärung

 

Worum geht's?

Die Fortbildung startet mit einer Führung durch die Ausstellung "Die Nazis waren ja nicht einfach weg" und ornet Entwicklungen seit 1945 ein. Anschließend wird gezeigt, wie rechtsextreme Akteur*innen TikTok und andere soziale Medien nutzen. Die Teilnehmenden lernen, solche Inhalte zu erkennen und Strategien für die pädagogische Praxis zu entwickeln. 

Referent: Sebastian Schneider (Bildungsstätte Anne Frank)

 

Anmeldung unter: vermittlung.mfk-frankfurt@mspt.de

Die Fortbildung ist kostenlos

 

Kommt zum Austausch! LSBTIQ+ in der Schule

Mittwoch, 10. Juni 2026, 17-19 Uhr 

  • Thema diesmal: Die Situation von trans*, intergeschlechtlichen und nicht-binären Personen
  • Zu Gast: Tiam Breidenich, GEW-Vorstand im Bereich Frauen-, Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik
  • Eingeladen sind: Lehrkräfte, Schüler*innen und Schulsozialarbeitende
  • Bitte meldet euch per E-Mail an: amka.anmeldung@stadt-frankfurt.de 

Wir freuen uns auf euch im Frankfurter Welcome & Information Center, Mainzer Landstraße 293, Haltestelle "Galluswarte" 

 

"Die AdiNet Buchempfehlung"

In unserer Rubrik "Die AdiNet Buchempfehlung" stellen wir jeden Monat Bücher vor, mal älter, mal brandneu aber auf jeden Fall wichtige Werke für aktuelle Debatten.

 

Jana Scheerer

Die Rassistin

Nora Rischer sitzt im Behandlungsstuhl einer Kinderwunschpraxis, als eine E-Mail sie erreicht: Rassistischer Vorfall an unserer Universität. 

Sie ist neugierig, vorauseilend empört – und sie stutzt: Ist da etwa ihr eigenes Seminar in der Germanistik gemeint? Rischer ist erschüttert. In ihrem Kopf werden kritische Stimmen laut, eine innere Anklage beginnt: Hat sie sich als Dozentin tatsächlich rassistisch verhalten? Soll sie sich entschuldigen? Und weshalb? Aus ehrlichem Schuldbewusstsein oder um sich zu retten? Wird sie gecancelt, obwohl sie kein alter weißer Mann ist, sondern eine queere Frau, die sich bislang für linksliberal gehalten hat?

 

Die Rassistin ist eine schwarze Komödie, die den Rückzug auf allzu bequeme Gewissheiten verweigert. Komisch und präzise nimmt die Autorin all die menschlichen Reflexe, Widersprüche und rhetorischen Geschütze unter die Lupe, die einen konstruktiven gesellschaftlichen Austausch über Diskriminierung so kompliziert machen.

 

Zum Buch

 

Emily Claire Völker , Pia Amofa-Antwi , Saskia Hödl

Steck mal in meiner Haut!

Das antidiskriminierende Aufklärungsbilderbuch für jedes Kind

Rassistisches Gedankengut steckt noch immer tief in unserer Gesellschaft – und verändern können wir es nur, indem wir uns aktiv mit Themen wie Kolonialismus, Alltagsrassismus und struktureller Benachteiligung auseinandersetzen und dieses Wissen an unsere Kinder weitertragen. Dieses achtsam geschriebene Bilderbuch klärt kindgerecht über den Umgang mit Rassismus auf und schenkt vor allem Hoffnung auf eine Welt, in der Menschen nicht mehr aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. 

 

Wir sind alle gleich, aber wird sind verschieden – Schwarz zu sein bedeutet immer noch, diskriminiert zu werden, auch als Kind. Was es heißt, in einer Gesellschaft, die von Rassismus geprägt ist, nicht weiß zu sein, erklärt dieses Aufklärungsbilderbuch auf kindgerechte Weise. Hier findest du zahlreiches Hintergrundwissen über den Ursprung rassistischen Denkens und wie wir heute damit umgehen und dagegen ankämpfen können. Das Aufklärungsbilderbuch hilft Eltern und Erzieher*innen dabei, mit Kindern ins Gespräch zu kommen und frühzeitig und richtig aufzuklären. Ein Bilderbuch für jedes Kind – um einander und die Welt besser zu verstehen.

Zum Buch

 

"Die AdiNet-Podcast-Empfehlung"

In unserer Rubrik "Die AdiNet-Podcast-Empfehlung" stellen wir Podcasts vor. Dieses Mal: 

 

Haus Eins

Feminismus für alle. Der Lila Podcast.

Wir waren schon immer da - Migrantischer Feminismus in Deutschland.

Die 1980er und 90er Jahre waren eine laute Zeit. Migrantische Frauen haben sich selbst organisiert, Frauenvereine gegründet, Beratungsstellen aufgebaut, für Gesetze gekämpft – und trotzdem tauchen sie in der offiziellen feministischen Geschichtsschreibung kaum auf. Warum?

Zum Podcast

Ideen, Vorschläge, Informationen ...

­Unser Netzwerk lebt von Ihrem Mitwirken. Lassen Sie uns gerne Ideen, Veranstaltungshinweise etc. zukommen. Wir wollen Sie und Ihre Projekte unterstützen, Ihre Reichweite erhöhen und vielleicht zuvor noch unbekannte Akteur*innen bekannt machen und vernetzen. 

AdiNet Mittelhessen

AdiNet Mittelhessen ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen, die durch die Antidiskriminierungssstelle in Wiesbaden gefödert werden.
 
Unser Ziel ist der Zusammenschluss und die Kooperation möglichst vieler Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit in der Region Mittelhessen.
Gemeinsam wollen wir Diskriminierung sichtbar machen und ihr entgegen treten.

Das Projekt AdiNet Mittelhessen wird getragen vom Landkreis Gießen und gefördert durch die Hessische Antidiskriminierungsstelle beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

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Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.

Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. wurde im Jahr 2019 in Gießen an der Lahn gegründet, mit dem Ziel, ein Netzwerk für Engagierte und Interessierte im Bereich der „Antidiskriminierung“ zu etablieren, um das Bewusstsein über Benach­teiligungsformen und das Wissen über wirksame Gegenstrategien gemeinsam in die Breite zu tragen. Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. reagiert auf den Bedarf einer horizontal und mehrdimensional ausgerichteten Antidiskriminierungs­arbeit. Er macht es sich zur Aufgabe, in regionaler und interkommunaler Zusammen­arbeit ein niederschwelliges und wohnortnahes Unterstützungsangebot für Menschen in der Region Mittelhessen zu schaffen, die von Diskriminierung betroffen und bedroht sind, um sie zu ermutigen und in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken (Empowerment).

Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.