(Veranstaltungs-)Hinweise

Anmeldung verlängert: Stadt, Land, Queer - Camp für queere Aktivist*innen

Die Anmeldefrist für das diesjährige Vernetzungscamp für Hessische Queers wurde bis zum 20.08.2026 verlängert. 

 

Alle Informationen, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung ist hier zu finden: 

Stadt, Land, Queer - Vernetzung für hessische Queers

 

F.R.I.D.A Festival: Für Feminismus, gegen Rassismus - Inklusiv, Divers und Antidiskriminierend

  • 22.08.26
  • 18 Uhr
  • Neumarkt Limburg
  • Freier Eintritt

Live Musik, Poetry, Podiumsgespräch, Mitmach-Aktion, Vorträge, Lokale Vernetzung 

mit Gebärdendolmetscherin

 

u.a. mit Wild im Wald, Mirianne Mahn, Jentellmen

 

Feministisches Sommerfest im Rotkehlchen - freut euch auf Mitmachaktionen, Infostände, Musik, künstlerische und politische Beiträge

Feministisches Sommerfest im Rotkehlchen am 24.08.2026 ab 17:00 Uhr.

 

Gemeinsam feiern, vernetzen und feministische Perspektiven stärken: 

Die AG Feminismus des Marburger Netzwerks für Demokratie und gegen Rechtsextremismus möchte an diesem Abend gemeinsam mit euch feministische Perspektiven sichtbar machen, den Austausch stärken und einen Raum für Begegnung, Solidarität und Empowerment schaffen. 

 

Mitmachaktionen, Infostände, Musik sowie künstlerische und politische Beiträge.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Sommerfest Soul

Am 26.08.2026 von 18-20 Uhr 

Das Soul-Team freut sich auf Sie und euch!

  • Haus-Ahmed-Saal,
  • Bei St. Jost 17
  • 35039 Marburg

 

info@soul-marburg.de 

Tel.: 06421- 809 568 1

Mobil 0155 600 98

www.soul-marburg.de 

 

Christopher Street Day 2026 - foll bunt e.V. 

Eine halbe Dekade CSD Fulda! Bereits zum 5. mal in Folge findet am 29.08.2026 der CSD Fulda statt. Dieses Jahr unter dem Motto: Queer? foll dafür!

Mehr Infos zum CSD Fulda

 

„DEINE MEINUNG, DEIN EINFLUSS – GEMEINSAM FÜR VERÄNDERUNG“: die erste Jugendkonferenz des Landkreises Gießen am 29. & 30.08.2026

Für Jugendliche aus dem Landkreis Gießen im Alter von 14–27 Jahren

Mit anderen Jugendlichen aus dem Landkreis an Zukunftsvisionen feilen, Ideen austauschen und gemeinsam eine gute Zeit haben. Wir wollen hören, was euch bewegt!

Die erste Jugendkonferenz des Landkreises Gießen wird in diesem Jahr am 29. und 30. August in der Jugendherberge in Wetzlar stattfinden!

Ein Format und ein Ort, welches als ein Ergebnis der im letzten Jahr stattgefundenen Zukunftskonferenz festgehalten wurde und nun als politischer Auftrag umgesetzt wird.

Als niedrigschwelliges Beteiligungsformat auf Landkreisebene ist die Jugendkonferenz explizit für alle Jugendlichen im Landkreis offen; dazu gehört auch, dass die Teilnahme kostenlos ist. Neben der Möglichkeit tatsächlicher Beteiligung steht auch Gemeinschaftsgefühl sowie Förderung des Demokratieverständnisses ganz weit oben auf der Liste der Jugendlichen.

Die Jugendkonferenz eignet sich hervorragend, um aktiv Politik in Städten und Gemeinden im Landkreis Gießen und auch auf Landkreisebene mitzugestalten. Hier können sich Neulinge ebenso effektiv einbringen wie erfahrene Engagierte: Die Jugendkonferenz ist für alle da!

Die jugendlichen Delegierten des Fachausschusses Jugendförderung, die Unterstützer*innen-Gruppe (besetzt aus auf der Zukunftskonferenz gewählten Jugendlichen), die Jugendförderung des Landkreises Gießen und die AG Kinder- und Jugendbeteiligung & Demokratieförderung sind die Organisatoren der Jugendkonferenz und sehen einen großen Bedarf, Jugendliche gesamtgesellschaftlich mehr Gehör zu verschaffen sowie verbindlichere Partizipationsmöglichkeiten einzurichten.

Aus diesem Grund wird die Jugendkonferenz als ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung wahrgenommen. Natürlich werden an diesem Wochenende nicht nur konkrete Themen und Ziele erarbeitet und deren Umsetzungsmöglichkeit eruiert werden, es wird daneben auch einiges an freizeitgefülltem Rahmenprogramm geben.

Herzliche Einladung, sich selbst anzumelden, um mitreden zu können oder die Information weiterzustreuen, damit noch möglichst viele von dieser Möglichkeit der Beteiligung erfahren!

 

Noch sind einige Plätze frei; die Anmeldung läuft und ist möglich unter: Anmeldung

Weitere Informationen gibt es jederzeit gern bei der Jugendförderung:

Ronja Thieme | FD 53 – Jugendförderung
Jugendbildungsreferentin | Ronja.thieme@lkgi.de | 0641 9390-9233

Janine Uhlenbrock | FD 53 – Jugendförderung
Teamleitung | janine.uhlenbrock@lkgi.de | 0641 9390-9392

 

SOUL KONGRESS 2026

Vorurteilsbewusste psychosoziale Versorgung: Gegenwart und Perspektiven

Datum: 6. – 7. November 2026

Ort: Fachbereich Psychologie, Gutenbergstraße 18, 35037 Marburg

Veranstalter: SOUL & AG Klinische Psychologie und Psychotherapie Philipps-Universität Marburg 

 

Programm

Freitag, 6. November 2026

  • 17:00 Uhr: Begrüßung
  • 17:15 Uhr: Keynote – Prof. Dr. Kızılhan  „Vorurteilsbewusste Versorgung als Gegenwartsaufgabe“
  • 18:15 Uhr: Moderierter Austausch
  • 19:30 Uhr: Interkultureller Abend & Postersession

 

Samstag, 7. November 2026

  • 09:15 Uhr: Eröffnung & Podiumsgespräch
  • 10:30 Uhr: Keynote – Prof. Dr. Schouler-Ocak  „Kultursensible Psychotherapie in der Praxis – was hilft wirklich?“
  • 11:45 Uhr: Workshops
    • A: Trauma & Stabilisierung
    • B: Macht & Rassismus in der Therapie
    • C: Familie, Generationen & Rollenbilder
    • D: Religion & Spiritualität in der Behandlung
    • E: Professionelle Arbeit mit Dolmetscher*innen
  • 16:00 Uhr: Podiumsdiskussion  „Wenn Haltung nicht reicht: Politische Barrieren in der vorurteilsbewussten Versorgung“
  • 17:00 Uhr: Abschluss & Ausblick

 

Teilnahmegebühren

Zielgruppe                                        Gebühr 

  • SOUL-Berater*innen                       0 €
  • PiAs & Student*innen                    20 €
  • Normalpreis                                    50 €

 

Zur Anmeldung

 

welcome_in_wohnzimmer_fulda

Samstag 15. August um 18:30 Uhr 

Wohnzimmer-Weltreise: Aubergine 

Rezepte aus verschiedenen Ländern und eine Neukreation - zum Probieren und Nachkochen, kostenlos, Anmeldung per E-Mail an jochen@welcome-in.org

findet im Wohnzimmer statt: Robert-Kircher.Str. 25

 

Dienstag 18. August um 18 Uhr 

"Fulda spricht" - Debattierstammtisch

triff eine andere Meinung! kostenlos und ohne Anmeldung

findet im Wohnzimmer statt: Robert-Kircher.Str. 25

 

Freitag 21. August um 17:30 Uhr

Kreativer Stressabbau für Alle

Wutpurzel zeichnen mit Katharina, kostenlos und ohne Anmeldung

findet im Wohnzimmer statt: Robert-Kircher.Str. 25

 

Donnerstag 27. August um 18 Uhr

Wohnzimmer-Weltreise: Algerien

Menschen, Kultur, Kulinarik, kostenlos, Anmeldung per Mail an jochen@welcome-in.org

findet im Wohnzimmer statt: Robert-Kircher.Str. 25

 

Samstag 29. August ab 10 Uhr 

Christopher Street Day

Wir sind mit einem Aktionsstand dabei! Alle Infos zum Programm: instagram.com/csd.fulda 

 

Samstag 29. August von 13-17 Uhr 

Stadtteil-Picknick im Hundeshagenpark

mit Kinderflohmarkt, Spielen, Musik u.v.m. Organisiert vom Arbeitskreis Innenstadt, kostenlos und ohne Anmeldung

 

Fulda spricht Tacheles - WIe gelingt Streit ohne Spaltung?

Debattenabend mit Saba-Nur Cheema und Meron Mendel

im Gespräch mit Heike Hofmann (Staatsministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales)

 

Freitag 4.9.2026, 18 Uhr

Kanzlerpalais Fulda, Unterm Heiligen Kreuz 1

 

Die Teilnahme ist kostenlos

Jetzt Anmelden

 

Neue Selbsthilfegruppe September 2026 Marburg

In Anbindung an den Frauennotruf Marburg e.V. entsteht in diesem Jahr eine Selbsthilfegruppe für Frauen, die eine (versuchte) Vergewaltigung erleben mussten.

Die Selbsthilfegruppe bietet einen sicheren Ort, an dem betroffene Frauen anonym, kostenlos und selbstbestimmt mit anderen Betroffenen ins Gespräch kommen können, auch wenn das Erlebte schon etwas länger zurück liegt. Im Fokus steht der Austausch mit anderen von sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen über das Erlebte und damit einhergehenden Verhaltensweisen, Gefühlen und Gedanken.
Themen und Anliegen werden dabei von den Teilnehmerinnen selbst gewählt und bestimmt.

Im Vorfeld wird es mit den Interessentinnen ein kurzes Vorgespräch geben, um Erwartungen und Fragen zu klären, damit die Gruppe für alle hilfreich ist und gut zusammenarbeiten kann.

Gedacht ist die Gruppe für 6 – 8 Teilnehmerinnen.

Die erste Stunde wird durch den Frauennotruf angeleitet (moderiert), Beraterinnen können bei Bedarf auch darüber hinaus unterstützend zur Seite stehen.

Starttermin ist der 15. September. Insgesamt sind 7 Termine à 90 Minuten angesetzt.

 

Termine 2026

  • 15. September
  • 29. September
  • 15. Oktober
  • 28. Oktober
  • 10. November
  • 24. November
  • 08. Dezember

 

Anmeldung

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, ob eine Selbsthilfegruppe passend für Sie sein kann, kontaktieren Sie uns gern!


Sie können sich über unser Kontaktformular für ein Vorgespräch melden. Sie können uns auch anrufen oder eine E-Mail schreiben an anmeldung@frauennotruf-marburg.de

 

Alle Informationen unter: 

Selbsthilfegruppe - Frauennotruf Marburg

 

Inklusiver Stammtisch der Lebenshilfe Gießen

Menschen miteinander ins Gespräch bringen, Ideen für gemeinsame Freizeitangebote entwickeln und Inklusion im Alltag stärken – darum geht es beim inklusiven Stammtisch der Lebenshilfe Gießen. Ab sofort findet das offene Treffen jeden zweiten Dienstag im Monat ab 18 Uhr im R-Café am Lahnufer statt.

Der Stammtisch richtet sich an Menschen mit Unterstützungsbedarf, Angehörige, Vereine und alle Interessierten, die Lust haben, sich zu vernetzen, sich ehrenamtlich zu betätigen und gemeinsam inklusive Freizeitangebote in Gießen und Umgebung zu gestalten. In entspannter Atmosphäre können Teilnehmende neue Menschen kennenlernen, eigene Ideen einbringen und sich über Möglichkeiten der Teilhabe austauschen.

Organisiert und begleitet wird der inklusive Stammtisch von Jörg Luckert, der bei der Lebenshilfe Gießen das Projekt „Vereine werden inklusiv“ leitet, sowie von Manuela Willa, die für die Ehrenamtskoordination und das von Aktion Mensch geförderte Projekt "Hand in Hand", Ehrenamt für Menschen mit Behinderung, der Lebenshilfe Gießen zuständig ist. Gemeinsam möchten sie Menschen zusammenbringen und Vereine dabei unterstützen, ihre Angebote für alle zugänglich zu machen.

Der neue Treffpunkt ist das R-Café Gießen. "Dort ist es ruhiger und entspannter als zuvor, sodass Gespräche in angenehmer Atmosphäre möglich sind. Das Café ist vollständig barrierefrei und verfügt zudem über ein gut ausgestattetes Pflegebad, wodurch es besonders gut für inklusive Treffen geeignet ist", erklärt Jörg Luckert.

 

Das R-Café liegt direkt am Lahnufer und ist gut erreichbar:

  • Stadtbus: Linien 5, 7, 12, 24, 801 und 802 – Haltestelle Schützenstraße
  • Bahn: RB41 Richtung Marburg – Haltestelle Gießen Oswaldsgarten
  • Zu Fuß: etwa 550 Meter vom Neustädter Tor (ca. 8 Minuten)

Der inklusive Stammtisch lebt vom Austausch und von neuen Ideen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, mitzudenken und mitzugestalten.

 

Termin: jeden 2. Dienstag im Monat, ab 18 Uhr
Ort: R-Café, Uferweg 4, 35398 Gießen

 

Die Lebenshilfe Gießen freut sich auf viele Begegnungen, Gespräche und neue Impulse für ein inklusives Miteinander. Weitere Informationen auf www.lebenshilfe-giessen.de.

 

Eltern-Kind-Café

Jeden Donnerstag 16-18 Uhr im Familienzentrum

Wenn Sie mit Ihrem Kind teilnehmen wollen melden Sie sich vorher bitte bei:

 

Adresse: 

  • Familienzentrum
  • Schur 18
  • 35457 Lollar 

 

Weitere Informationen

Der Ausländerbeirat der Stadt Gießen trauert mit der queeren Community

Entschlossen gegen religiösen Extremismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit

Mit großer Bestürzung hat der Ausländerbeirat der Stadt Gießen auf den tödlichen Anschlag im Umfeld des Christopher Street Day reagiert. Wir sprechen den Angehörigen der getöteten Frau unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Familien sowie der gesamten queeren Community.

Der Christopher Street Day steht für die Werte von Freiheit, Vielfalt, Gleichberechtigung und Menschenwürde. Jeder Mensch hat das Recht, unabhängig von seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität frei, selbstbestimmt und ohne Angst zu leben. Ein Angriff auf Menschen, die für diese Rechte eintreten, ist zugleich ein Angriff auf die Grundwerte unserer demokratischen Gesellschaft.

Der Ausländerbeirat der Stadt Gießen verurteilt religiösen Extremismus ebenso entschieden wie jede andere Form von Fanatismus, Hass und Menschenfeindlichkeit. Keine Religion und keine Ideologie dürfen dazu missbraucht werden, Gewalt oder Diskriminierung gegen andere Menschen zu rechtfertigen.

Aus unserer Sicht muss der Staat konsequent gegen extremistische und gewaltbereite Strukturen vorgehen. Gleichzeitig darf die politische Antwort nicht ausschließlich aus schärferen Sicherheitsmaßnahmen bestehen. Radikalisierung muss frühzeitig verhindert werden, bevor sie in Gewalt mündet.

Dafür braucht es eine nachhaltige Präventionsarbeit, starke Schulen, Schulsozialarbeit, offene Jugendarbeit sowie Beratungs- und Bildungsangebote, die insbesondere junge Menschen erreichen. Demokratiebildung, gesellschaftliche Teilhabe und gleiche Chancen sind entscheidende Voraussetzungen, um extremistischen Ideologien den Nährboden zu entziehen.

Gerade jetzt dürfen Präventionsangebote nicht geschwächt werden. Wer Extremismus wirksam bekämpfen will, muss diejenigen stärken, die täglich demokratische Werte vermitteln, junge Menschen begleiten und Radikalisierung frühzeitig erkennen. Sicherheit und Prävention gehören untrennbar zusammen.
Gleichzeitig warnen wir davor, diese schreckliche Tat für pauschale Verurteilungen von Menschen muslimischen Glaubens oder von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu instrumentalisieren. Extremistische Täter handeln nicht im Namen einer ganzen Religionsgemeinschaft oder Bevölkerungsgruppe. Rassismus und Ausgrenzung sind niemals eine Antwort auf Extremismus. Vielmehr müssen alle demokratischen Kräfte gemeinsam für Zusammenhalt, Respekt und ein friedliches Miteinander eintreten.

Der Ausländerbeirat der Stadt Gießen steht solidarisch an der Seite der queeren Community. Das Recht auf ein Leben ohne Angst, Diskriminierung und Gewalt ist unteilbar und muss von uns allen entschlossen verteidigt werden.

 

Unsere Botschaft ist klar: Angst darf niemals stärker sein als Freiheit und Hass niemals stärker als Menschlichkeit.

 

Ausländerbeirat der Stadt Gießen

Zeynal Şahin

Vorsitzender

 

Pressemitteilung Wiesbaden, den 27.07.2026 

agah trauert mit der queeren Community

Entschlossen gegen religiösen Extremismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit

 

Mit großer Bestürzung hat die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen auf den tödlichen Anschlag im Umfeld des Christopher Street Day in Berlin reagiert. Die agah spricht den Angehörigen der getöteten Frau ihr tief empfundenes Mitgefühl aus. Ihre Gedanken gelten ebenso den Verletzten, ihren Familien und der gesamten queeren Community. 

Der Christopher Street Day steht für das Recht jedes Menschen, frei, selbstbestimmt und ohne Angst leben und lieben zu können. Ein Angriff auf Menschen, die für diese Freiheit und für ihre Sichtbarkeit auf die Straße gehen, ist zugleich ein Angriff auf die Grundwerte unserer demokratischen Gesellschaft.

„Wir trauern gemeinsam mit der queeren Community um das Opfer dieser furchtbaren Tat. Den Verletzten wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung. Wir verurteilen religiösen Extremismus ebenso entschieden wie jede andere Form von Fanatismus und Menschenfeindlichkeit. Niemand darf Religion dazu missbrauchen, Hass gegen queere Menschen zu rechtfertigen oder Gewalt auszuüben“, erklärt Enis Gülegen, Vorsitzender der agah.

Aus Sicht der agah muss der Staat konsequent gegen extremistische und gewaltbereite Strukturen vorgehen. Zugleich darf die politische Antwort nicht ausschließlich aus Forderungen nach mehr Härte und Sicherheitsmaßnahmen bestehen. Radikalisierung muss bekämpft werden, bevor sie in Gewalt umschlägt.

Dafür braucht es eine langfristig abgesicherte Präventionsarbeit, starke Schulen, Schulsozialarbeit, offene Jugendarbeit und Beratungsangebote, die junge Menschen erreichen. Demokratische Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und das Gefühl, als gleichwertiger Teil dieser Gesellschaft anerkannt zu werden, sind zentrale Voraussetzungen, um extremistischen Ideologien den Nährboden zu entziehen.

Gülegen weiter: „Präventionsangebote dürfen gerade jetzt nicht geschwächt werden. Wer Menschen vor Extremismus schützen will, muss diejenigen stärken, die Radikalisierung früh erkennen, Jugendliche ansprechen und demokratische Werte vermitteln. Sicherheit und Prävention dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen beides. Deshalb darf die Sparpolitik auf Bundesebene diese wichtige Arbeit nicht gefährden.“

Gleichzeitig warnt die agah davor, die Tat für pauschale Verurteilungen von Menschen muslimischen Glaubens oder von Menschen mit Einwanderungsgeschichte zu instrumentalisieren. Eine solche Instrumentalisierung würde neue Ausgrenzung schaffen und damit genau jene gesellschaftlichen Spaltungen vertiefen, von denen extremistische Kräfte profitieren. Rassismus ist niemals die Antwort auf Extremismus. Entscheidend ist jetzt, dass die freiheitlich-demokratischen Kräfte geschlossen zusammenstehen und sich nicht gegeneinander ausspielen lassen.

Die agah steht solidarisch an der Seite queerer Menschen. Das Recht auf ein Leben ohne Angst, Diskriminierung und Gewalt ist unteilbar und muss gegen jeden Angriff verteidigt werden.

 

­Einladung zur Dialogrunde: Thema Formen von Diskriminierung und Antidiskriminierung 

Welche Formen von Diskriminierung begegnen euch im Alltag? Welche Erfahrungen und Ereignisse aus der Vergangenheit wirken bis heute nach und prägen unser gesellschaftliches Zusammenleben? Und wie können wir gemeinsam Wege zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft gestalten?

Am 18. August 2026 laden wir euch ab 18:00 Uhr ein, gemeinsam mit uns über diese Fragen ins Gespräch zu kommen. Die Dialogrunde findet in Zusammenarbeit zwischen dem Bezirksjugendwerk der AWO Hessen-Süd e.V. und dem Projekt „Lass mal reden!“ von der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ statt und bietet einen geschützten Raum für einen offenen Austausch. Bringt eure Perspektiven ein, diskutiert mit anderen jungen Menschen und kommt mit Fachgäst*innen aus der Antidiskriminierungsarbeit (Amt für multikulturelle Angelegenheiten und Bildungsstätte Anne Frank) ins Gespräch.

📍im EA-Raum des Jugendwerks AWO statt (Allerheiligentor 2-4, 60311 Frankfurt am Main)

🕕 Ankommen ab 17:45 Uhr, Start um 18:00 Uhr

🍿Für Snacks und Getränke wird gesorgt

Die Teilnahme ist kostenlos.

 Anmeldung per Mail an Anno Bolender ✉️ volunteering@jw-awo.de

 

was ich anhatte: Ausstellung, Lesung, Filmvorführung mit Filmgespräch

#Hinschauen. Gemeinsam gegen patriarchale Gewalt

Die Wanderausstellung „Was ich anhatte“

macht die Erfahrungen von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, anonym öffentlich. Kein voyeuristischer Blick auf die Tat, sondern eine vielschichtige Installation persönlicher Kleidungsstücke und Aussagen entschlossener Frauen. Die OMAS GEGEN RECHTS Darmstadt sind sehr glücklich darüber und stolz darauf, dass es uns gelungen ist, diese Ausstellung für Darmstadt zu gewinnen. Mit einem ansprechenden und abwechslungsreichen Rahmenprogramm haben wir in Kooperation mit der Stadt Darmstadt und pro familia ein informatives und interessantes Angebot geschaffen und hoffen auf viele Besucher:innen.

 

24.8. bis zum 7.9. 2026, Justus-Liebig-Haus, Darmstadt.  

 

(Öffnungszeiten: Di 9:00-19:00 Uhr, Mi 10:00 – 17:00 Uhr, Do 10:00 bis 19:00 Uhr, Fr 10:00 -17:00 Uhr.)

Eröffnung, Vernisage : 24.8. 2026 um18:00 Uhr
mit Grußworten von Bürgermeisterin und Frauendezernentin Barbara Akdeniz und von Dr. Erik Sparn-Wolf, Regionalgeschäftsführer Darmstadt, Der Paritätische Hessen und Ute Günther, Geschäftsführerin pro familia Darmstadt. Im Anschluss führt Miriam Seel, Beraterin von pro familia Darmstadt durch die Ausstellung. 

 

"Die AdiNet Buchempfehlung"

In unserer Rubrik "Die AdiNet Buchempfehlung" stellen wir jeden Monat Bücher vor, mal älter, mal brandneu aber auf jeden Fall wichtige Werke für aktuelle Debatten.

 

Josephine Apraku

Wie erkläre ich Kindern Rassismus?

Josephine Apraku

Wie erkläre ich Kindern Rassismus?

"Rassismus ist strukturell und prägt alle Kinder von klein auf. Dieses Buch bietet Eltern, Pädagog*innen und Interessierten eine Basis, um Kinder antirassistisch zu begleiten. Es führt durch die verschiedenen Altersstufen vom Kleinkindalter bis zur Pubertät und hält grundlegende Informationen und viele praktische Tipps sowie ein Glossar der wichtigsten Begrifflichkeiten bereit. Josephine Apraku zeigt auf, was es braucht, um BIPoC-Kinder zu empowern und weiße Kinder zu sensibilisieren und wie wir gemeinsam solidarisch gegen Rassismus vorgehen können. Beiträge diverser BIPoCAutor*innen zu den verschiedenen Formen von Rassismus und Kurzinterviews mit Expert*innen vermitteln konkrete Zugäng und aktuelle Impulse. Anschaulich illustriert von Le Hong."

Quelle:

https://familiarfaces.de/shop/buch/leitfaden-rassismus-kindern-erklaeren/

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Zum Buch

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Kacen Callender

Felix Ever After

"Der siebzehnjährige Felix Love war noch nie verliebt - die Ironie daran geht ihm selbst ziemlich auf die Nerven! Seine größte Angst ist es, dass sich niemand in ihn verlieben wird, weil er einfach zu viele Ausschlusskriterien erfüllt. Braune Haut, queer und trans - die Vorstellung, dass er deshalb nicht liebenswert ist, lässt ihn in Schockstarre verweilen. Doch als Felix transfeindliche Instagram-Nachrichten bekommt, nachdem sein Deadname zusammen mit Fotos von ihm vor seiner Transition in der Schule veröffentlicht wurde, wird es für ihn endlich Zeit zu handeln. Felix schreibt seinem vermeintlichen Peiniger zurück, um herauszufinden, wer ihm das angetan hat, und verstrickt sich dabei in einem Netz aus ungeahnten Gefühlen, Identitätssuche und wahrer Freundschaft..."

 

Quelle: 

https://lyx-verlag.de/Buecher/Romance/Felix-Ever-After/9783736316829

 

Zum Buch

 

"Die AdiNet-Podcast-Empfehlung"

In unserer Rubrik "Die AdiNet-Podcast-Empfehlung" stellen wir Podcasts vor. Dieses Mal: 

 

Bayern 2

Die Neue Norm

Werkstätten für behinderte Menschen - wie man rein und wieder rauskommt

"In dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen über Werkstätten für behinderte Menschen – und darüber, warum dieses System dringend grundlegend verändert werden muss. Zu Gast ist Wolfgang Raczkowsky, ein Kollege bei den Sozialheld*innen, der über 30 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet hat und erzählt, wie er dorthin kam, welche Arbeit er dort gemacht hat, wie wenig Geld er verdiente und warum er während der Corona-Zeit schließlich kündigte."

 

Quelle: 

https://dieneuenorm.de/podcast/werkstatten-fur-behinderte-menschen-teil-1/

Zum Podcast

 

(Stellen-)Ausschreibung

Antidiskriminierungsbüro Hamburg sucht Antidiskriminierungsberater*in

Antidiskriminierungsberater*in (Schwerpunkt Antimuslimischer Rassismus) im Projekt Antidiskriminierungsbüro Hamburg von basis & woge e.V./ Sozialpädagog*in oder vergleichbare Qualifikation

29,25 Stunden/Woche (75%), EG TVL-S 15, projektbezogen unbefristet

 

Das Antidiskriminierungsbüro von basis & woge e.V. berät Menschen, die aufgrund des Geschlechts, der Geschlechtsidentität, der sexuellen Orientierung, (zugeschriebenen) Herkunft, Religion, Behinderung, chronischer Erkrankung oder des Lebensalters Diskriminierung erleben. Das Projekt wird von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und der Sozialbehörde der Stadt Hamburg gefördert und ist Teil der Antidiskriminierungsstrategie der Stadt. Wir suchen schnellstmöglich eine*n Berater*in für die Antidiskriminierungsberatung im Umfang von 29,25 h/Woche (75%). Der Schwerpunkt der Beratung und Vernetzung liegt bei dieser Stelle auf Antimuslimischem Rassismus.

 

Dein Aufgabengebiet:

  • Beratung und Begleitung von Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, nach den Standards unabhängiger qualifizierter Antidiskriminierungsberatung (www.antidiskriminierung.org). Der Schwerpunkt der Beratung liegt hierbei auf Antimuslimischem Rassismus, die Beratung zu anderen Diskriminierungsdimensionen ist nach Einarbeitung geplant.
  • Eigenverantwortliche Entwicklung und Umsetzung von Interventionen im Diskriminierungsfall (Einholen von Stellungnahmen, Kontaktaufnahme mit diskriminierungsverantwortlichen Stellen, Begleitung und Moderation von Beschwerdeverfahren, Begleitung von Rechtsberatung, Vorbereitung und Begleitung von Klagen, fallbezogene Öffentlichkeitsarbeit).
  • Weitervermittlung an andere Beratungsstellen, Fachdienste, Therapeut*innen
  • Beteiligung an fachlich-inhaltlicher Planung, Koordination und Durchführung von Fortbildungen/Workshops für Multiplikator*innen und Betroffene mit Schwerpunkt auf die muslimischen und alevitischen Verbände und Gemeinden.
  • Teilnahme an Arbeits-, Fachkreisen und Vernetzungstreffen

 

Fachliche und persönliche Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes (sozial-)pädagogisches Studium oder anderes Hochschulstudium mit einschlägiger pädagogischer sowie beraterischer Weiterbildung
  • Idealerweise Systemische oder traumapädagogische Weiterbildung
  • Erfahrungen in psychosozialer Beratung
  • Erfahrungen im Umgang mit Behörden und Organisationen
  • Sicheres Auftreten, sehr gute Kommunikationsfähigkeit und strategisches Denken
  • Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung von Bildungsangeboten
  • kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen, insbesondere in Bezug auf Antimuslimischen Rassismus, Rassismus und Antisemitismus, aber auch in Bezug auf alle anderen Formen von Diskriminierung
  • schriftliche und mündliche Kommunikationsstärke
  • selbstständiger und teamorientierter Arbeitsstil
  • Wünschenswert sind Kenntnisse über Ursachen und Wirkung von Diskriminierung und (rechtliche) Instrumente zu deren Abbau

 

Wir bieten:

  • Bezahlung: TVL-S15
  • Team: kollegialer Austausch in einem diversen und engagierten Team, regelmäßige Fall- und Teambesprechungen
  • Entwicklung: Anspruch auf Bildungsurlaub, regelmäßige Supervision und fachspezifische Fortbildungsmöglichkeiten, Teilnahme am innerbetrieblichen Fortbildungsangebot
  • Erholung: 30+2 Urlaubstage (24. & 31.12.) und die Möglichkeit Sonderurlaub zu nehmen
  • Benefits: Zuschuss zum Deutschlandticket und Dienstradleasing, Zugang zu unseren Corporate Benefits, Vermögenswirksame Leistungen
  • Gesundheit: Zuschuss zur Mitgliedschaft im Urban Sports Club, Betriebssport, kostenfreier Zugang zu psychologischer Beratung über Psygesa e.V.
  • Sicherheit: Umfassende Einarbeitung, Aktiver Betriebsrat, interne Beschwerdestelle nach dem AGG, Beteiligungsmöglichkeit in Trägerprozessen, Schwerbehindertenvertretung

     

basis & woge e.V. ist ein diskriminierungssensibles Arbeitsumfeld wichtig. Der Träger befindet sich diesbezüglich in einem stetigen Prozess.

Bei der Besetzung der Stelle suchen wir aus fachlichen Gründen gezielt muslimische Bewerber*innen. Aus Gründen von Teamzusammensetzung, Repräsentanz und um intersektionale Aspekte der Beratung gut bearbeiten zu können, freuen wir uns über Bewerbungen von People of Color, Schwarzen Menschen, sowie Menschen mit Behinderung.

 

Wir freuen uns auf Bewerbungen (bitte ohne Passbild) bis zum 03.09.2026 an:

Birte Weiß (sie/ihr)

birte.weiss@basisundwoge.de

Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich vom 14. bis 16.09 statt. Rückfragen können gestellt werden an: juli.avemark@basisundwoge.de (03.-07.08.2026) und birte.weiss@basisundwoge.de

 

Bewerbung per E-Mail senden

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Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB) sucht eine*n Projektmitarbeiter*in (Beratung) in Teilzeit zum 01.09.2026 befristet vorerst bis zum 31.12.2026 mit einem Stellenumfang von 21,4 Stunden 

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist ein überparteilicher, überkonfessioneller und demokratischer Dachverband von Organisationen und Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg. Der TBB sieht sich primär als Interessenvertretung, ist aber zugleich sozialer Träger, mit spezifischen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten. Weiterführende Informationen zum Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg finden Sie unter www.tbb-berlin.de.

 

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB des TBB) setzt sich für die soziale, rechtliche und politische Gleichbehandlung für in Berlin lebende Menschen, die rassistische, damit zusammenhängende aber auch darüber hinaus greifende Diskriminierungserfahrungen machen (People of Color bzw. Schwarze Menschen, Muslime, Romnja*, Sintezza*, Jüdinnen und Juden, Menschen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und/oder andere) ein. Wir beraten und unterstützen diese bei Diskriminierung sowohl psychosozial als auch auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und Landes Antidiskriminierungsgesetzes (LADG). Das ADNB bringt sich auch in politische Prozesse zur nachhaltigen Verbesserung der Situation unserer Zielgruppe ein. Darüber hinaus koordiniert das ADNB ein Interdisziplinäres Beratungsnetzwerk und führt Workshops, Seminare und Trainings durch. Weitere Informationen finden Sie unter www.adnb.de.

 

Aufgabengebiete

  • Beratung und Begleitung von Ratsuchenden nach den Beratungsstandards des Antidiskriminierungsverbands Deutschland (advd)
  • Bearbeitung und Dokumentation der Diskriminierungsfälle
  • Analyse und Bewertung der Rechtslage und ggfs. Begleitung von Klagen als Beistand nach § 23 AGG und dem Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG)
  • Zuarbeit an die Projektleitung für Berichte, Publikationen u.ä.
  • Organisation und Mitarbeit bei der Durchführung von einzelnen Projektbereichen (Veranstaltungen, Workshops, Vernetzung u.a.)
  • Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision, Gremien, Fachveranstaltungen
  • Betreuung von Rechtsreferendar*innen

 

Anforderungsprofil

Zwingend notwendig

  • Volljuristische Qualifikation (Zweites Juristisches Staatsexamen)
  • persönliche und theoretische Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Rassismus, Empowerment
  • sicheres Auftreten, sehr gute Kommunikationsfähigkeit, stark ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, analytisches und strategisches Denken
  • Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise
  • Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse sowie beratungssichere Kenntnisse in Englisch und/oder auch in weiteren Sprachen

Wünschenswert

  • Kenntnisse des rechtlichen Antidiskriminierungsschutzes im allgemeinen und konkret des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und dem Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG)
  • Beratungskompetenz und -erfahrung
  • Kenntnisse und Erfahrung in der Netzwerkarbeit und Arbeit mit Multiplikator*innen

 

Wir bieten Ihnen:

  • Einbindung in ein erfahrenes, interdisziplinäres und transkulturelles Team in einer Migrant*innenorganisation
  • Berliner und bundesweites Netzwerk an Antidiskriminierungsakteur*innen
  • regelmäßige Fall- und Teamsupervision
  • die Möglichkeit eigene Kompetenzen und Wissen kontinuierlich zu erweitern
  • die Möglichkeit eigene Interessen im Bereich Antidiskriminierung einzubringen
  • Homeoffice mindestens 1 Mal in der Woche
  • eine Vergütung angelehnt an TV-L E 11

 

Aufgrund der speziellen Projektanforderungen und -inhalte rufen wir insbesondere Menschen mit Diskriminierungserfahrungen und von Mehrfachdiskriminierung betroffene Personen zur Bewerbung auf!

Bitte beachten Sie, dass die Finanzierung des Projekts bis Ende 2027 gesichert ist. Die Weiterführung der Stelle darüber hinaus ist vorbehaltlich der weiteren Förderung des Projekts ADNB, mit der jedoch von Seiten des Trägers gerechnet wird.

 

Der TBB führt ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. 

 

Das ausgefüllte Bewerbungsformular senden Sie bis zum 10.08.2026 bitte bevorzugt per Mail und mit der Angabe des Betreffs „Beratung ADNB“ an:

bewerbung@tbb-berlin.de

oder per Post an:

Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg
Stichwort: Bewerbung ADNB
Oranienstr. 53
10969 Berlin

 

Die Stellenausschreibung finden Sie hier: 

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB) sucht eine*n Projektmitarbeiter*in (Beratung) in Teilzeit zum 01.09.2026 befristet vorerst bis zum 31.12.2027 mit einem Stellenumfang von 21,4 Stunden – TBB-Berlin
 

 

 

Ideen, Vorschläge, Informationen ...

­Unser Netzwerk lebt von Ihrem Mitwirken. Lassen Sie uns gerne Ideen, Veranstaltungshinweise etc. zukommen. Wir wollen Sie und Ihre Projekte unterstützen, Ihre Reichweite erhöhen und vielleicht zuvor noch unbekannte Akteur*innen bekannt machen und vernetzen. 

AdiNet Mittelhessen

AdiNet Mittelhessen ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen, die durch die Antidiskriminierungssstelle in Wiesbaden gefödert werden.
 
Unser Ziel ist der Zusammenschluss und die Kooperation möglichst vieler Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit in der Region Mittelhessen.
Gemeinsam wollen wir Diskriminierung sichtbar machen und ihr entgegen treten.

Das Projekt AdiNet Mittelhessen wird getragen vom Landkreis Gießen und gefördert durch die Hessische Antidiskriminierungsstelle beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

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Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.

Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. wurde im Jahr 2019 in Gießen an der Lahn gegründet, mit dem Ziel, ein Netzwerk für Engagierte und Interessierte im Bereich der „Antidiskriminierung“ zu etablieren, um das Bewusstsein über Benach­teiligungsformen und das Wissen über wirksame Gegenstrategien gemeinsam in die Breite zu tragen. Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. reagiert auf den Bedarf einer horizontal und mehrdimensional ausgerichteten Antidiskriminierungs­arbeit. Er macht es sich zur Aufgabe, in regionaler und interkommunaler Zusammen­arbeit ein niederschwelliges und wohnortnahes Unterstützungsangebot für Menschen in der Region Mittelhessen zu schaffen, die von Diskriminierung betroffen und bedroht sind, um sie zu ermutigen und in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken (Empowerment).

Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.