Veranstaltungshinweise
Intersektionale Antidiskriminierung – Erkennen und sich dagegen einsetzen.
Gebührenfrei
27.März 2026
In Kooperation mit AdiNet Mittelhessen lädt die vhs Wetzlar zu einem Workshop rund um die Themen Antidiskriminierung und Intersektionalität ein. Geboten werden Wissensvermittlung, praktische Hilfestellungen, Übungen zur Selbstreflexion sowie die Analyse von Fallbeispielen. Des Weiteren gehen wir auf die Frage ein, wie sich gegen Diskriminierung eingesetzt werden kann.
Datum: 27. März 2026
Uhrzeit: 14:00 bis 19:00 Uhr
Kurs: 261-1343
Gebühr: gebührenfrei
Ort: vhs-Haus Bahnhofstraße
Frühlingsdemo
Gegen Rechtsdrall und Sozialverfall
Samstag, 14.März 2026
14:30 Uhr
Berliner Platz Gießen
„Haltung zeigen…Dürfen wir das?“
Demokratische Handlungsräume von Vereinen mit Blick auf das (vermeintliche) Neutralitätsgebot
Über die Veranstaltung
Demokratische Werte geraten in Deutschland zunehmend unter Druck. Auch gemeinnützige Vereine stehen vor der Frage wie sie sich bei demokratiefeindlichen Vorfällen verhalten sollen – Haltung zeigen oder „politisch neutral“ sein?
Viele Verantwortlichen sorgen sich um den Verlust ihrer Gemeinnützigkeit, wenn sie klar für Demokratie und Menschenrechte eintreten. Debatten um ein vermeintliches Neutralitätsgebot und dessen Umdeutung durch rechtsextreme Akteure verstärken diese Unsicherheiten.
Angelika Ribler (Sportjugend Hessen) und Manuel Glittenberg (Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik) beleuchten aktuelle Entwicklungen und geben praxisnahe Hinweise, wie Vereine handlungs- und rechtssicher agieren können. Im Anschluss ist Raum für Fragen und Austausch.
Inhalt
- Wie sieht der aktuelle Diskurs um den Neutralitätsbegriff aus?
- Welche Handlungsspielräume haben Vereine, um sich politisch zu engagieren?
- Wie können sich Vereine rechtssicher verhalten?
- Wo gibt es Unterstützung?
Daten
16.März 2026
17:30 – 19:00 Uhr
Online
Anmeldung
Bitte bis 12. März 2026 unter Angabe Ihres Namens sowie Ihrer Organisation an:
Film und Austausch mit Geflüchteten aus Linden
Wir sind jetzt hier.
Geschichten über das Ankommen (D – 2020 – 45 Min)
Gesprächsrunde zu den Erfahrungen von Geflüchteten und Perspektiven für ein solidarisches Zusammenleben
Dienstag, 17. März 2026
Beginn 19:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus, Junkergasse 7 in Linden
Organisiert von Generationenbrücke Linden, Linden bleibt bunt und maqom
Eine Veranstaltung im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus
Poetry Slam Show “Worte als Kunst - Würde als Thema” mit Stefan Dörsing
Auftaktveranstaltung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026
18. MÄRZ 2026
Goetheschule Wetzlar
17:00-19:00 Uhr
Schülerinnen und Schüler der Goetheschule Wetzlar werden selbst verfasste Texte zum Thema “100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ präsentieren. Die Veranstaltung wird eröffnet durch Oberbürgermeister Manfred Wagner.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vhs-wetzlar.de (Kurs 261-1340), Telefonisch 06441 99 4301
Kontakt: Volkshochschule Wetzlar (vhs@wetzlar.de)
| DEXT Fachstelle (DEXT@wetzlar.de) | Stabsstelle Vielfalt und sozialer Zusammenhalt (vielfalt@wetzlar.de)
Let´s talk about it
Körper und Konsens
Am 19.März 2026
14:30 – 18:00 Uhr
Kostenfreie Teilnahme
In der Beratungsstelle von pro familia, Karlstraße 30 in Fulda
Für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren und Fachkräften der Sozialen Arbeit
Euch erwartet
- Kurzes Kennenlernen
- Raum für offene und anonyme Fragen
- Mini-Workshops
- Pausen mit Snacks und Getränken
- Offener Austausch
- Info- und Materialien-Galerie
Wir freuen uns, einen Mitmach-Nachmittag mit Euch verbringen zu können.
Fragen gerne an:
KimSophie.Gerber@hessen.profamilia.de
Verbindliche Anmeldung bitte bis 15. März über die Homepage der Beratungsstelle: https://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/hessen/fulda/
Lesung und Podiumsdiskussion „Das Patriarchat im Uterus – Ein Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung“
19.03.2026
18:00 - 20:00 Uhr
Erwin-Piscator-Haus, Marburg
Schwangerschaftsabbruch ist kein "moralisches" Frauenthema oder Einzelfall. Jede Person mit Uterus kann unbeabsichtigt schwanger werden. Frankreich und Slowenien haben das Recht auf Abbruch bereits in der Verfassung verankert, Spanien und Luxemburg sind auf dem Weg dazu. In Deutschland übt der §218 StGB seit 155 Jahren Kontrolle über Frauenkörper aus.
Die Kriminalisierung wirkt sich auf Erleben und Autonomie von Menschen mit Uterus, sowie die medizinische Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbruch in Deutschland massiv nachteilig aus.
Gelesen von Dr. med. Alicia Baier
Moderation: Stefanie Minkley
Mit Kristina Hänel und Nora Szász
Queer & Friends Café presents Queer Musical Screening
Wir schauen mit euch queere Musicals, Filme und Theaterstücke!
Jeden 2ten Mittwoch im Monat im compass, Deutschhausstraße 29a, 35037 Marburg von 16:00 - 20:00 Uhr.
Queere Stadtgeschichte / Frankfurter Arbeitskreis
PINK MOMENTS – Eine Filmreihe zur queeren Film- und Kinogeschichte Frankfurts 1975 bis heute, Februar-Mai. Programm von Karola Gramann und Heide Schlüpmann
21. Februar, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) PINK MOMENTS – Opening Night Mit Film, Gästen, Gesprächen, Ausstellung, Bar Historisches Museum Frankfurt, Sonnemann Saal Eintritt frei, Spenden willkommen
16. – 18. April | Eröffnung 16. April, 19 Uhr PINK MOMENTS – Für Rosa Kino des Deutschen Filmmuseums
22. April, 20 und 22:30 Uhr PINK MOMENTS – Verführung mal seh’n Kino
4. und 5. Mai, je 19 und 21 Uhr PINK MOMENTS – trans-normal Pupille – Kino in der Uni
Gäste: Martin Dannecker, Eva Heldmann, Michael Kallinen, Angelika Levi, Elfi Mikesch, Ursula Pürrer, Monika Treut, Matthias Vöcking, Katja Wiederspahn, Antje Witte u.a. – angefragt, Änderungen vorbehalten
Weitere Veranstaltungen: 19. März, 19 Uhr Offener Treff FAQS mal seh’n Kino 19. Mai, 19 Uhr »Die Helferin der Transvestiten« und ihre Kund*innen in Frankfurt während des NS Vortrag von Jako Wende Historisches Museum Frankfurt
Veranstaltungsreihe des Frankfurter Arbeitskreis Queere Stadtgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Frankfurt, der Kinothek Asta Nielsen, dem Kino im Deutschen Filmmuseum, dem mal seh’n Kino und Pupille – Kino in der Uni. Der Frankfurter Arbeitskreis Queere Stadtgeschichte wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt. Pink Moments wird gefördert vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt, dem Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt und der Mariann Steegmann Foundation
Naturführung für Menschen mit Hörsehbehinderung und Taubblindheit
18. April 2026
13:00 Uhr
Homburger Landstraße 600, 60437 Frankfurt am Main
Wir ertasten und riechen die Natur im Frühling am Fluss Nidda. Die blista lädt dich zu einer Führung mit den Wildnis-Botinnen durch den Frankfurter Nordpark ein. Der Nordpark ist ein interessantes Gebiet am Fluss Nidda. Dort gibt es dicke Bäume an einem alten ruhigen Teil des Flusses. Hier leben Biber und besondere Vögel wie zum Beispiel der Eisvogel. Auf dem Weg durch die Natur gibt es viel zu tasten und zu riechen.
Wir werden von zwei Naturführerinnen begleitet. Sie sind auf die Frankfurter Natur spezialisiert und werden uns Spannendes dazu berichten (www.wildnisbotin.de).
Wann: Samstag 18.04.2026 von 13 bis 15 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz vom Grillplatz Nordpark, Homburger Landstraße 600, 60437 Frankfurt am Main. Die nahe gelegene Bushaltestelle heißt Nordpark/Alter Flugplatz.
Gebärdensprach-Dolmetschende sind dabei. Es ist gut eine Begleitung oder Assistenz mitzubringen. Bei Fragen kannst du dich bei uns melden.
Du kannst dich bis zum 01.04.2026 anmelden.
Bitte melde dich per E-Mail an.
Die Mailadresse ist tbl-beratung@blista.de
Schreibe in die E-Mail folgende Informationen:
- Vorname und Nachname
- Ich komme mit TBA/Begleitung oder ich komme alleine
- Ich möchte von der Bushaltestelle abgeholt werden
Alle Informationen zu der Veranstaltung findest du auch hier:
Buchempfehlung
Maë Schwinghammer
Alles dazwischen, darüber hinaus
Von der Unmöglichkeit der Sprache
Zunächst sind die Worte ganz, ergeben Sinn, doch sobald sie Michaels Mund verlassen, fallen sie zu Boden und zerbrechen, noch bevor sie fremde Ohren erreichen, wie kleine Porzellantassen vor den Augen. Seine Mama übersetzt zwischen ihm und der Welt. Sie versteht ihn. Als Einzige. „Brabbeln“ sagt die Pädagogin in der Spielgruppe dazu. „Wahrnehmungsstörung“ nennen es die Ärzt*innen. Einige Jahre später hat die Welt andere Worte für Michael: Computerköpfchen, Pussy, Schwinghomo, Bärli. Namen, doch kein einziger, der diesem Ich gehört.
Michael
Michel
Mila
Mela
Mel
Mae
„Ein Name aus einem Namen entnommen, aus einer Sprache genommen, um zu einer zu finden.“
Über das Verlangen – nach einer eigenen Sprache, dem eigenen Körper, einem eigenen Ich
Eindrucksvoll und poetisch schreibt Maë Schwinghammer von einer Suche nach Verständnis, an deren Ende ein gefundenes Ich steht; erzählt vom Aufwachsen in der Arbeiter*innenklasse, von Wurzeln in Österreich und Serbien, von der Fluidität der Geschlechter, von Sexualität, Liebe und Freund*innenschaft, von Autismus und der Annäherung an gewählte und ungewählte Familien. Ein schmerzhafter und zugleich heilsamer Roman. Ein Debüt, das beides ist: das Einfangen von Stille. Oder auch: das Weglassen von ebendieser.
https://www.haymonverlag.at/produkt/alles-dazwischen-darueber-hinaus/
Kimberley Kinloch
Meine Haare und ich!
Ein Hoch auf unsere schönen Haare
Egal, ob du Afro-Haare wie Kyra, wellige Haare wie Mia, glatte Haare wie Ahmed oder kurze Haare wie Tilly hast, und egal, ob sie schwarz, rot, braun oder blond sind - sie sind ein einzigartiger Teil von dir! In diesem Buch kannst du zusammen mit Kyra und ihren Freundinnen und Freunden verschiedene Haartypen kennenlernen und alles Wissenswerte rund um die besondere Pflege von Afro-Haaren erfahren.
https://usborne.com/de/meine-haare-und-ich-9781035702589
Podcast Empfehlung
Deutschlandfunk
Die Lieblingsschülerin
Drei Schülerinnen sind 15 Jahre alt, als ihre Lehrer mit ihnen eine Beziehung beginnen. Heute fragen sie sich: Wie konnte der emotionale und sexuelle Missbrauch lange unbemerkt bleiben? Ein Podcast über sexualisierte Gewalt an Schulen und die Folgen.
https://www.deutschlandfunk.de/die-lieblingsschuelerin-100.html
(Stellen-) Ausschreibung
Haben Sie Interesse, bei der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. mitzuarbeiten?
Die AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. (AHF e.V.) und die Lesben Informations- und Beratungsstelle e.V. (LIBS) haben im August 2020 gemeinsam die Hessische Landesfachstelle LSBT* im Alter gegründet. Das Ziel der Arbeit ist, Unsichtbarkeit und Unsicherheiten im Umgang mit LSBT*I-Senior:innen aktiv entgegenzuwirken. Das Sensibilisieren von Politik, Verwaltung, Pflegeschulen und Einrichtungen zu den Themen und Bedürfnissen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlich geborenen Senior:innen soll zur sichtbaren Teilhabe beitragen. Die Fachstelle wird im Rahmen des Hessischen Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt (APAV) der Stabstelle Antidiskriminierung im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales gefördert. Sie wird paritätisch von den beiden Trägervereinen geleitet. Das Team besteht aus zwei Projektleitungen. Die ausgeschriebene Stelle betrifft die Projektleitung seitens der AHF e.V.. Daher begrüßen wir ausdrücklich die Bewerbung von schwulen Personen.
Wir suchen ab sofort eine Projektleitung (m/w/d) (Stellenumfang 100%)
Aufgrund der Förderung durch den „Aktionsplan Akzeptanz und Vielfalt“ des HMSI ist die Stelle bis einschließlich März 2027 befristet. Eine Weiterförderung ist in Aussicht gestellt, jedoch unter Vorbehalt der finanziellen und politischen Gegebenheiten des Landes Hessen.
Arbeitsfelder:
· Durchführung von Sensibilisierungsmaßnahmen und Realisierung von Fortbildungen im Bereich der träger*innenübergreifenden Senior:innenarbeit und Pflege
· Entwicklung von Fachveranstaltungen zur Vernetzung und Sensibilisierung im Bereich der kommunalen und überregionalen Verwaltungsstrukturen
· Gestaltung von Fachtagen für Lehrende aus Pflegeschulen in Hessen, Entwicklung von Unterrichtsmaterialien
· Fortführung und Präsentation zweier biografischer Wanderausstellungen zu LST*-Leben im Alter
· Vertretung gegenüber zuständigen Gremien des Landes, der Kreise und der Verbände
· Erstellung von Anträgen und Sachberichten
Sie bringen mit:
· Abgeschlossenes Studium einer Sozial- oder Geisteswissenschaft oder vergleichbarer Disziplinen (mind. Bachelor oder vergleichbar)
· Kompetenzen und Erfahrungen in Netzwerkarbeit, Konzeptentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit
· Interesse an und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit älteren LSBT*I-Personen
· Kenntnis der queeren Communities und ihrer Themen, insbesondere der älteren Generation
· Kompetenzen in Förder- und Berichtswesen
· Selbständigkeit, Engagement und Organisationsfähigkeit
· Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Erfahrungen mit Projektarbeit
Wir bieten:
· Ein abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Aufgabengebiet
· Ein unkonventionelles Arbeitsfeld mit eigenen Gestaltungsmöglichkeiten
· Regelmäßige Fort- und Weiterbildung sowie Supervision
· Zuschuss zum Deutschlandticket
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an: bewerbung@ah-frankfurt.de , AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., z. Hd. Natalie Sharifzadeh, Friedberger Anlage 24, 60316 Frankfurt